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Quartierssanierung im Werra-meissner-kreis

Logo Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

Das Projekt Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis startete Ende 2019 in die Umsetzungsphase. Für die kommenden drei Jahre steht den Bürgern ein Team rund um die energetische und altersgerechte Modernisierung von Gebäuden beratend zur Seite. Diese Beratung ist unabhängig und kostenfrei, sie bietet einen Überblick über passende Fördermöglichkeiten an. Die Altstadt von Eschwege ist das Quartier der Kreisstadt im Reigen mit fünf weiteren Quartieren im Werra-Meißner Kreis.

Das Motto des Modellprojekts

Energie.
… ist das Thema unserer Zeit. In unserem Projekt wollen wir Sie mit der Erzeugung, Nutzung und Einsparmöglichkeiten von Energie vertraut machen. Wir werden Sie bei der nötigen und möglichen Modernisierung unterstützen.

Zukunft.
… betrifft alle Generationen. Das Lebensumfeld jedes einzelnen, die Wohnung, das Haus, die Gewerbeimmobilie. In diesem Projekt haben wir auch die Zukunftsfähigkeit des Werra-Meißner-Kreises im Blick. Und denken gemeinsam weiter.

Gestalten.
... können wir nur gemeinsam. Modernisieren und dabei Energie einsparen, die Lebensqualität verbessern, vorausdenken und barrierefrei leben. Wir wollen Sie dabei unterstützen.


Das Faltblatt zum Projekt finden Sie hier:

Die Internetseite zum Projekt finden Sie hier:

Energiepreise explodieren
QS-Talk lieferte Informationen und Handlungsmöglichkeiten

Werra-Meißner-Kreis. Es ist eine Art Stammtisch, an dem sich die Teilnehmenden online treffen können. Seit zwei Jahren bietet die Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis (QS) pandemiebedingt den Quartierstalk (QS-Talk) an. Auch Anfang April wurde wieder über Fragen zur Energiewende gesprochen und diskutiert.
“Wir haben uns einige Jahrzehnte darauf verlassen, dass Energiedienstleistungen gleichbleibend und günstig in Anspruch genommen werden können”, sagte Moderator Armin Raatz, KEEA GmbH, im QS-Talk “Explodierende Energiepreise” zur Einstimmung auf ein Thema, das alle angeht und vielen weh tun wird.
Spätestens mit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine werden nun schnellere Auswege aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gesucht. Täglich kündigen Energieversorger Preiserhöhungen an, die Einkaufspreise für Erdgas würden im Vergleich zum Frühjahr 2020 zum Teil um das 20-fache höher liegen, in der Stromgrundversorgung gebe es bereits Aufschläge von durchschnittlich 35 Prozent, so die Berichterstattung verschiedener Medien.
Aber nicht nur mit Blick auf die Kostenrechnung sei auf die Energie zu achten, vielmehr müsse der Bedeutung der Erderwärmung von zwei bis vier Grad und den dadurch bevorstehenden Folgen der Klimakrise mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, so Raatz.
“Aktuell stehen wir vor der Situation, dass nur ein systemischer Wandel heftigste Klimafolgen abwenden könnte” ist eine Aussage des IPCC-Berichts, den ZEIT online mit “Ein Aufruf zur Revolution” betitelt. Aber wie können die Verbraucher:innen ihre eigene kleine Revolution durchführen?
Mit einem Blick auf eine Kilowattstunde (kWh) Energie stellte Raatz verschiedene Nutzungen vor. Zehn Liter Wasser könnten von 15 auf 100 Grad erhitzt, 3.800 Liter auf ein 100 Meter hohes Pumpspeicherwerk hochgepumpt oder ein Auto mit zwei Tonnen Gewicht von 0 auf 120 km/h beschleunigt werden. Eine Maschine Wäsche waschen, 15 Hemden bügeln, sieben Stunden lang fernsehen oder zehn Stunden am Computer arbeiten, auch das verbrauche jeweils eine Kilowattstunde. Die elektrischen Geräte immer ausschalten, sobald man sie nicht nutzte und vor allem das Licht nur dann brennen zu lassen, wenn es unbedingt nötig sei, gab Dieter Sandrock aus Waldkappel als seinen Tipp in die Runde. “Allein der Standby-Modus alle Elektrogeräte, die in Deutschland genutzt werden, verbraucht so viel Strom, wie ganz Berlin”, sagte Raatz.
Seine “Faustformel der Energieinhalte verschiedener Energieträger” listete Heizöl, Diesel, Benzin oder Erdgas auf, die mit einem Liter zwischen 8,5 und 10 kWh erzeugen, bei jeweils einem Kilogramm Pellets oder Scheitholz würden zwischen 3,8 und 5 kWh erreicht. Raatz machte deutlich, dass jede Nutzung von Strom, die Herstellung von Wärme oder die Mobilität, Energieverbrauch bedeuten.
Jetzt handeln und Beleuchtung auf LED umstellen, Heizungspumpen erneuern, mit Restwärme Kochen oder Stecker ziehen, seien einfache Maßnahmen. Die Nutzung von Solarstrom für den Eigenverbrauch, Absenkung der Heiztemperatur, Wassersparende Duschköpfe, Dämmung der Heizungsrohre und regelmäßige Wartung der Heizungsanlage sowie Modernisierung und Dämmung der Gebäude, weitere Möglichkeiten.
Energieeffizienz beginnt hinter der eigenen Haustür. Über die Möglichkeiten zu sprechen, nachzudenken und zu hören, welche Erfahrungen andere gemacht haben, von Fachleuten zu erfahren, welche Maßnahmen im eigenen Leben Platz finden können, dafür ist die Quartierssanierung eine Anlaufstelle im Werra-Meißner-Kreis. Auch online geht es weiter mit einem QS-Talk zum Thema “PV-Anlagen - was bei der Installation zu beachten ist”, am 26. April ab 17 Uhr. Anmeldungen unter: Energiepreise explodieren QS-Talk lieferte Informationen und Handlungsmöglichkeiten Werra-Meißner-Kreis. Es ist eine Art Stammtisch, an dem sich die Teilnehmenden online treffen können. Seit zwei Jahren bietet die Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis (QS) pandemiebedingt den Quartierstalk (QS-Talk) an. Auch Anfang April wurde wieder über Fragen zur Energiewende gesprochen und diskutiert. “Wir haben uns einige Jahrzehnte darauf verlassen, dass Energiedienstleistungen gleichbleibend und günstig in Anspruch genommen werden können”, sagte Moderator Armin Raatz, KEEA GmbH, im QS-Talk “Explodierende Energiepreise” zur Einstimmung auf ein Thema, das alle angeht und vielen weh tun wird. Spätestens mit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine werden nun schnellere Auswege aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gesucht. Täglich kündigen Energieversorger Preiserhöhungen an, die Einkaufspreise für Erdgas würden im Vergleich zum Frühjahr 2020 zum Teil um das 20-fache höher liegen, in der Stromgrundversorgung gebe es bereits Aufschläge von durchschnittlich 35 Prozent, so die Berichterstattung verschiedener Medien. Aber nicht nur mit Blick auf die Kostenrechnung sei auf die Energie zu achten, vielmehr müsse der Bedeutung der Erderwärmung von zwei bis vier Grad und den dadurch bevorstehenden Folgen der Klimakrise mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, so Raatz. “Aktuell stehen wir vor der Situation, dass nur ein systemischer Wandel heftigste Klimafolgen abwenden könnte” ist eine Aussage des IPCC-Berichts, den ZEIT online mit “Ein Aufruf zur Revolution” betitelt. Aber wie können die Verbraucher:innen ihre eigene kleine Revolution durchführen? Mit einem Blick auf eine Kilowattstunde (kWh) Energie stellte Raatz verschiedene Nutzungen vor. Zehn Liter Wasser könnten von 15 auf 100 Grad erhitzt, 3.800 Liter auf ein 100 Meter hohes Pumpspeicherwerk hochgepumpt oder ein Auto mit zwei Tonnen Gewicht von 0 auf 120 km/h beschleunigt werden. Eine Maschine Wäsche waschen, 15 Hemden bügeln, sieben Stunden lang fernsehen oder zehn Stunden am Computer arbeiten, auch das verbrauche jeweils eine Kilowattstunde. Die elektrischen Geräte immer ausschalten, sobald man sie nicht nutzte und vor allem das Licht nur dann brennen zu lassen, wenn es unbedingt nötig sei, gab Dieter Sandrock aus Waldkappel als seinen Tipp in die Runde. “Allein der Standby-Modus alle Elektrogeräte, die in Deutschland genutzt werden, verbraucht so viel Strom, wie ganz Berlin”, sagte Raatz. Seine “Faustformel der Energieinhalte verschiedener Energieträger” listete Heizöl, Diesel, Benzin oder Erdgas auf, die mit einem Liter zwischen 8,5 und 10 kWh erzeugen, bei jeweils einem Kilogramm Pellets oder Scheitholz würden zwischen 3,8 und 5 kWh erreicht. Raatz machte deutlich, dass jede Nutzung von Strom, die Herstellung von Wärme oder die Mobilität, Energieverbrauch bedeuten. Jetzt handeln und Beleuchtung auf LED umstellen, Heizungspumpen erneuern, mit Restwärme Kochen oder Stecker ziehen, seien einfache Maßnahmen. Die Nutzung von Solarstrom für den Eigenverbrauch, Absenkung der Heiztemperatur, Wassersparende Duschköpfe, Dämmung der Heizungsrohre und regelmäßige Wartung der Heizungsanlage sowie Modernisierung und Dämmung der Gebäude, weitere Möglichkeiten. Energieeffizienz beginnt hinter der eigenen Haustür. Über die Möglichkeiten zu sprechen, nachzudenken und zu hören, welche Erfahrungen andere gemacht haben, von Fachleuten zu erfahren, welche Maßnahmen im eigenen Leben Platz finden können, dafür ist die Quartierssanierung eine Anlaufstelle im Werra-Meißner-Kreis.

Anmeldungen unter: www.quartierssanierung-wmk.de

Die Pressemitteilungen zum Projekt finden Sie bei den aktuellen Meldungen auf unserer Startseite.

Ansprechpartner

Werner Jäschke
Quartierssanierung - WMK
Technischer Angestellter

Stadthaus IV3. ObergeschossZimmer437
T(0 56 51) 304-334
Fax(0 56 51) 3 14 12
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Annegret Franz
Quartierssanierung - WMK
Technische Angestellte

Stadthaus IV3. ObergeschossZimmer437
T(0 56 51) 304-345
Fax(0 56 51) 3 14 12
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Karin Kolb
Quartierssanierung - WMK
Vorzimmer

Stadthaus IV3. ObergeschossZimmer431
T(0 56 51) 304-343
Fax(0 56 51) 3 14 12
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Der Magistrat der
Kreisstadt Eschwege
Obermarkt 22
37269 Eschwege

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