Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (YouTube-Videos, OpenStreetMap), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Etwas melden

Stadtmuseum

Herzlich Willkommen im Stadtmuseum Eschwege!

Eingangstür Museum
Eingangstür Museum

Im historischen Ambiente eines ehemaligen Tabaklagerhauses, in direkter Nachbarschaft zum wunderschönen Sophien-Garten, finden Sie das Stadtmuseum. 

Entstanden ist das Museum bereits 1913 auf Initiative des Eschweger Geschichtsvereins. Die Ausstellung befand sich zunächst im Rittersaal des Landgrafenschlosses. 1964 wurde das Museum an den heutigen Standort verlegt. Seit der Übernahme durch die Kreisstadt Eschwege 2002 erfolgt eine schrittweise Umgestaltung zum Stadtmuseum, in dem viele interessante Dinge zur Stadtgeschichte zu entdecken sind. 

Fragen Sie nach den speziellen Angeboten für Kinder, Schulklassen und Familien!

Das Stadtmuseum ist von April bis Oktober geöffnet. Gruppenführungen sind nach Vereinbarung das ganze Jahr auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.


Aktuelles

Das Stadtmuseum ist noch am Dienstag, 28.10.25 und Samstag, 01.11.25 von 14 bis 17 Uhr und zur Nacht der Kultur am 08.11.25 von 17 bis 22 Uhr in der diesjährigen Museumssaison geöffnet. Zu diesen Zeiten kann die aktuelle Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ noch besichtigt werden.

Stadtmuseum
 

Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ im Stadtmuseum Eschwege
9.9.2025 bis zum 8.11.2025, zu den Öffnungszeiten

Für Jahrzehnte lag Eschwege im Zuge der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im „Zonenrandgebiet“. Vom 9.9.2025 bis zum 8.11.2025 zeigt das Stadtmuseum Eschwege die neue Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz ist die Ausstellung ein Beitrag zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit. Es ist Anliegen der Ausstellung, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verband.

Frauen im geteilten Deutschland

Nacht der Kultur – Freundschaft verbindet – das Programm im Stadtmuseum

17:00-19:00 Uhr Freundschaftsbänder basteln

19:30-20:15 Uhr Konzert von Frau Pauli

20:30-21:15 Uhr Taschenlampenführung

21:30-22:00 Uhr Konzert von Frau Pauli


Nacht der Kultur

Standort und Anfahrt

Stadtmuseum Eschwege 

Vor dem Berge 14A
37269 Eschwege

Weitere Informationen

Dauerausstellung

Interessieren Sie sich für die Archäologie und Naturgeschichte der Region oder für altes Handwerk, wie Lohgerberei, Tuchmacherei und Leineweberei? 

Die Ausstellung führt sie zu den Anfängen Eschweges vor mehr als 1.000 Jahren (mittelalterlicher Königshof, Gründung des Kanonissenstifts). Zu sehen sind zum Beispiel auch die Uniformjacke des „Lützower Jägers“ Jacob Christoph Heinemann (1794-1863) aus Eschwege, historisches Kinderspielzeug und „Hessens größter Schuh“. 

Unsere Ausstellung beinhaltet Exponate zur regionalen kirchlichen Kultur und zur jüdischen Gemeinde in Eschwege. Selbstverständlich gibt es eine Ecke zum traditionellen Eschweger Heimatfest, dem „Johannisfest“. 

Eine Besonderheit ist das Fotoatelier Tellgmann, eines der ältesten in Deutschland, mit seinen einmaligen Kameras und Fotos aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Öffnungszeiten

April bis Oktober

Wochentag

von

bis

Dienstag

14:00

17:00

Samstag

14:00

17:00

Sonntag

14:00

17:00

Das Stadtmuseum ist zu den Öffnungszeiten des Museums nicht telefonisch erreichbar.

Eintrittspreise (ohne Führung)

  • Erwachsene: 2, - €
  • Kinder ab 7/Jugendliche: 1, -€
  • Gruppen ab 10 Personen: 1, -€

Hinweis: Sonderausstellungen: 1, - € Aufpreis

Führungen

Gruppenführungen durch die Dauerausstellung sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Gerne können Sie einen Termin beim Museum oder über die Tourist-Information vereinbaren. 

Kosten: 2,- € pro Person, inkl. 1 Stunde Museumsführung (ab 10 Personen)

Für Schulklassen und Kindergruppen bieten wir spezielle Führungen an. Gerne berücksichtigen wir die von Ihnen gewünschten Schwerpunkte (z.B. Handwerksgeschichte, Stadtgeschichte allgemein). 

Kosten: bis 25 Personen, einschließlich der Lehrkräfte, inklusive 1 Stunde Museumsführung: 30,- € 

Besondere Angebote für Kinder und Familien

Mit Otto und Sophia auf Zeitreise
Wolltet ihr schon immer wissen, wie es früher in Eschwege war? Das Stadtmuseum Eschwege bietet eine kostümierte Zeitreise an. Gemeinsam mit Otto III., seiner Schwester Sophia und anderen historischen Figuren der Eschweger Stadtgeschichte kann durch die Zeit und das Museum gereist werden. Dazu stellt das Stadtmuseum Kostüme bereit. Lernt bei dieser Gelegenheit besondere Menschen aus der Eschweger Geschichte kennen. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit eine Rallye durch das Stadtmuseum zu machen oder bei einer Bastelaktion kreativ zu werden.
Die nächsten öffentlichen Termine sind 08.04., 13.08. und 09.10.

Die Führung ist auch für Kindergeburtstage und Gruppen buchbar. Geeignet für Kinder von 6 – 9 Jahren.

Die Buchung erfolgt über die Tourist-Info.

Neues aus dem Stadtmuseum

Provenienzforschungsprojekt zu NS-Raubgut endet
Museumsverband Hessen und Stadtmuseen in Bad Wildungen und Eschwege schließen gemeinsames Forschungsprojekt ab

Das Kooperationsprojekt des Museumsverbandes Hessen (MVH) mit den Stadtmuseen Bad Wildungen und Eschwege endet nach sechs Monaten Laufzeit erfolgreich am 31. Juli 2025. Im Mittelpunkt des vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Vorhabens stand die Untersuchung von insgesamt 68 Museumsobjekten, die ein Erstcheck des Museumsverbandes Hessen im Jahr 2022 als möglicherweise NS-verfolgungsbedingt entzogen einstufte. Die nun durchgeführten tiefergehenden Forschungen erbrachten wertvolle Ergebnisse für die Museumsarbeit und den zukünftigen Umgang mit den Objekten in den teilnehmenden Museen.

Gegenstand der detaillierten Recherchen waren drei Gemälde, eine Lithografie, sieben Judaica-Objekte sowie 57 Bücher. Zwei der Gemälde erwarb das Stadtmuseum Bad Wildungen während der NS-Zeit über ein Auktionshaus, das nachweislich mit enteignetem jüdischem Eigentum handelte. Ein weiteres Gemälde stammt aus dem Besitz eines sogenannten „Ariseurs“ und ist NS-verfolgungsbedingt entzogen. Eine Lithografie von Oskar Kokoschka befindet sich seit 1989 als Dauerleihgabe in der Kunstsammlung Eschwege. Bei ihr konnte nun ausgeschlossen werden, dass das Exemplar aus dem Besitz des jüdischen Kunstkritikers und Schriftstellers Paul Westheim, wie anfangs vermutet, stammt.
Die Judaica-Objekte gelangten seit Ende der 1990er Jahre in die städtischen Museen. Sie wurden im Zuge einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Eschwege und Bad Wildungen angekauft oder geschenkt, da am Ort selbst kaum Objekte jüdischen Ursprungs erhalten geblieben waren. Ein Sabbath-Leuchter konnte der jüdischen Familie Katz aus Bad Wildungen zugeordnet werden. Die rechtmäßigen Erbinnen und Erben leben heute wahrscheinlich in den USA und sollen ausfindig gemacht werden. Die Bücher im Stadtmuseum Bad Wildungen stammen ursprünglich aus der Bibliothek der Kasseler Synagoge und sollen an die jüdische Gemeinde zurückgegeben werden.

Zusammenarbeit als Schlüssel zur historischen Aufarbeitung
Die Recherche erfolgte auf Grundlage von Museums- und Archivquellen, digital und analog zugänglichen Dokumenten sowie einschlägiger Forschungsliteratur. Ergänzend wurden Fachkolleginnen und Kollegen, Archivpersonal sowie ehemalige Mitarbeitende der Museen in die Arbeit einbezogen. Ziel war es, die Besitzverhältnisse vor dem Eingang der Objekte in die Sammlungen möglichst eindeutig zu klären – insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Herkunft aus dem Eigentum von NS-Verfolgten, vor allem jüdischen Bürgerinnen und Bürgern. „Die sorgfältige Aufarbeitung der Herkunft dieser Objekte ist ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Museumsarbeit – gerade im Umgang mit dem Kulturerbe aus der Zeit der NS-Herrschaft“, sagt Dr. Saskia Johann, Referentin für Provenienzforschung beim MVH.

Mit dem Abschluss des Projekts leisten die beteiligten Institutionen einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung des Kulturgutentzugs in der NS-Zeit. „Auch als kleines Museum möchten wir uns dieser Aufgabe stellen“, so Dr. Annika Spilker, Leiterin des Stadtmuseums und Stadtarchivs Eschwege. Gleichzeitig verdeutlicht das Projekt, wie wichtig die Kooperation zwischen Museen, Archiven und Fachstellen bei der Erforschung von Sammlungsgut ist. „Die Kooperation zwischen dem Museumsverband Hessen und dem Stadtmuseum Eschwege hat es uns ermöglicht, unsere Sammlungen kritisch zu hinterfragen und die Biografien hinter den Objekten sichtbar zu machen“, so Lisa Beutler, Leiterin des Kulturamtes und der Städtischen Museen Bad Wildungen.

Unerlässlich ist dabei auch die Unterstützung des Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Die Stiftung wurde 2015 von Bund, Ländern und den drei kommunalen Spitzenverbänden gegründet und fördert bundesweit Provenienzforschungsprojekte in Museen, Archiven und Bibliotheken. Die Einrichtung befasst sich sowohl mit NS-Raubkunst, der Aufarbeitung der in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und der DDR entzogenen Kulturgüter als auch mit Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern.

Gefördert durch:

Deutsches Zentrum Kulturgut

Weitere Informationen Museumsverband Hessen und Kulturgutverluste

Pessach Haggada in Eschwege © Stadtmuseum und Stadtarchiv Eschwege
Pessach Haggada in Eschwege © Stadtmuseum und Stadtarchiv Eschwege
Tora-Zeiger in Eschwege © Stadtmuseum Eschwege
Tora-Zeiger in Eschwege © Stadtmuseum Eschwege
 

Neues Provenienzforschungsprojekt zu NS-Raubgut gestartet

Kooperation zwischen dem Museumsverband Hessen und den Stadtmuseen Bad Wildungen und Eschwege

Der Museumsverband Hessen (MVH) prüft seit dem 1. Februar zusammen mit den Stadtmuseen Bad Wildungen und Eschwege im Rahmen eines neuen Provenienzforschungsprojektes knapp 70 Objekte auf einen NS-verfolgungsbedingten Entzug. Ziel ist es, Verdachtsfälle auf NS-Raubgut, die während eines Erstchecks ermittelt wurden, tiefergehend zu untersuchen und die begonnenen Recherchen fortzusetzen. Das sechsmonatige Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.

Bereits 2022 führte der MVH einen Erstcheck in den beiden Stadtmuseen durch, um Hinweise auf möglicherweise unrechtmäßig erworbene Kulturgüter zu identifizieren. Die Ergebnisse legten nahe, dass sowohl im Stadtmuseum Bad Wildungen als auch im Stadtmuseum Eschwege weiterführende Untersuchungen erforderlich sind. Dabei geht es um insgesamt 68 Objekte, darunter Gemälde, Judaica und Bücher.

Gemeinsames Projekt für vertiefende Forschung
Die Kooperation der beiden Museen bietet sich aufgrund der ähnlichen Art der zu untersuchenden Objekte und der geografischen Nähe an. „Schon der Erstcheck förderte spannende Erkenntnisse zutage, die nun in einem weiterführenden Forschungsprojekt vertieft werden sollen. Wir danken dem Museumsverband Hessen, dass er dieses wichtige Projekt ermöglicht, und freuen uns über die weiterführende Kooperation mit dem Museum in Eschwege, die die freundschaftliche Zusammenarbeit unserer Einrichtungen in der Region stärkt“, unterstreicht Ralf Gutheil, Bürgermeister von Bad Wildungen.

Bis Projektende am 31. Juli 2025 soll die Provenienzforscherin Julia Heinzerling die Provenienz der Objekte klären und herausfinden, ob diese tatsächlich aus ehemals jüdischem Besitz stammen oder ob dieser Verdacht ausgeschlossen werden kann. Zu den zu untersuchenden Objekten zählen unter anderem drei Gemälde, die während der NS-Zeit über den Kunsthandel für Bad Wildungen erworben wurden. In Eschwege wird eine Lithografie auf ihren Vorbesitz überprüft. Außerdem stehen Judaica-Objekte und Bücher im Fokus, die aus Synagogen oder jüdischem Privatbesitz stammen könnten. „Uns ist es sehr wichtig, die Herkunft der Objekte in unseren Sammlungen genauer prüfen zu lassen. Wir freuen uns über die Möglichkeit, mit diesem Projekt zu mehr Transparenz beitragen zu können“, so Alexander Heppe, Bürgermeister der Stadt Eschwege.

Wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur
Das Projekt leistet nicht nur einen Beitrag zur Provenienzforschung, sondern ist auch ein Zeichen des Engagements der beteiligten Institutionen für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. „Die Museen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und setzen mit diesem Projekt ein wichtiges Signal“, betont Dr. Saskia Johann, Referentin für Provenienzforschung beim MVH, die das Projekt koordiniert.

Der MVH unterstützt die nichtstaatlichen Museen in Hessen seit 2020 bei der Provenienzforschung, um die Aufarbeitung von Sammlungsgut zu etablieren. In den vergangenen vier Jahren wurden zahlreiche Projekte begleitet und gefördert sowie wichtige Fortschritte erzielt, um die Erinnerung an die Opfer des NS-Unrechts wachzuhalten. „Wir begrüßen es sehr, dass wir eine eigene Fachreferentin mit der Aufgabe der Provenienzforschung beschäftigen können, die dieser Aufgabe engagiert und mit großem Erfolg nachkommt. Wir danken dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur für die Bereitstellung der Mittel, um diese wichtige und bedeutende Thematik adäquat behandeln zu können“, so Dr. Birgit Kümmel, Vorstandsvorsitzende des MVH.

Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist dabei eine wichtige Partnerin. Sie wurde 2015 von Bund, Ländern und den drei kommunalen Spitzenverbänden gegründet und fördert bundesweit Provenienzforschungsprojekte in Museen, Archiven und Bibliotheken. Die Einrichtung befasst sich sowohl mit NS-Raubkunst, der Aufarbeitung der in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und der DDR entzogenen Kulturgüter als auch mit Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern.

Weitere Infos unter:
https://museumsverband-hessen.de/presse/
https://museumsverband-hessen.de/beratung/schwerpunkte/provenienzforschung/einzelfallrecherchen-in-den-stadtmuseen-in-bad-wildungen-und-eschwege/
https://kulturgutverluste.de/projekte/einzelfallrecherchen-zu-verdachtsfaellen-von-ns-raubgut-den-stadtmuseen-bad-wildungen-und

Gefördert durch

1050 Jahre Eschwege - Neue Tafeln für das Stadtmuseum 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hat das Stadtmuseum zwei neue Ausstellungstafeln über Kaiserin Theophanu, ihre Tochter Äbtissin Sophia, die Stadtwerdung Eschweges und das Kanonissenstift bekommen.

Wir freuen uns, im neuen Jahr die Tafeln live zu präsentieren und auf ein Wiedersehen im Stadtmuseum. 

Bildertafeln_Theophanu
Bildertafeln_Theophanu
 

Veranstaltungen 2025

06.06. - 15.06.2025 Sonderausstellung „Interventionen im Stadtmuseum“

• 6. Mai 2025 bis 15. Juni 2025 – Sonderausstellung „Interventionen im Stadtmuseum“
Mit Werken von Ruth Lahrmann

Wir freuen uns, die kleine Sonderausstellung „Interventionen im Stadtmuseum“ mit Werken der Kasseler Bildhauerin Ruth Lahrmann präsentieren zu können. In Eschwege ist die Künstlerin mit der Skulptur „Denkmal für den unbekannten Radfahrer“ am Felsenkeller, den Panoramatafeln im Bismarckturm, der Gedenktafel für David Ben Gurion am Finanzamt und der Skulptur im Innenhof der Werra-Meißner Klinik im öffentlichen Raum vertreten. Mit einigen ausgewählten Objekten aus ihren Reihen „Fake News“ und „Kreaturen“ zeigt die Ausstellung nun ganz andere Facetten ihres Werks. Ruth Lahrmann fertigt ihre Skulpturen aus Stein und Holz. Aber auch Rost fasziniert die Künstlerin ganz besonders. Das Wechselspiel zwischen Materialität, Wirkung und Erscheinung ist für Ruth Lahrmann ein zentrales künstlerisches Thema. Ihre Skulpturen werden als Interventionen in die Dauerausstellung des Stadtmuseums integriert und laden zu neuen Perspektiven ein.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 6.5.2025, 17 Uhr gibt uns die Künstlerin einen Einblick in ihr Werk. Der Eintritt ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie gerne vorbei!

Anfragen richten Sie bitte gerne an das Stadtmuseum unter 05651-304-310, oder -281 oder per E-Mail: stadtmuseum@eschwege-rathaus.de

Ruth Lahrmann Haus

18.05.2025 Internationaler Museumstag

  • 18. Mai 2025 – Internationaler Museumstag

Programm
Geöffnet von 14:00-17:00 Uhr
14:00-16:30 Uhr – Skulpturen basteln für Kinder
15 Uhr Führung durch die Sonderausstellung und das Museum
Eintritt frei

21.06. - 17.08.2025 Wanderausstellung „Langemarckstraße“

Wanderausstellung - 21. Juni 2025 bis 17. August 2025
Stadtmuseum Eschwege

Mit ihrer Initiative „Langemarckstraße“ stießen die belgische Gemeinde Langemark-Poelkapelle, das In Flanders Fields Museum leper und die University of Kent ein gemeinsames Erinnerungs- und Friedensprojekt an, das sich an über 30 deutsche Städte mit einer Langemarckstraße richtete. In einer neu konzipierten Wanderausstellung präsentieren sie die aufschlussreichen Erkenntnisse, die sie aus ihrer Initiative gewinnen konnten. Nach ihrer Eröffnung und ersten Stationen in Bad Wildungen, Korbach und Bremen ist die Wanderausstellung nun auch im Stadtmuseum Eschwege zu sehen.

Ausstellungseröffnung am 17. Juni 2025, 19 Uhr, Rathaussaal Eschwege:
„Langemarck – wie ein Schreiben aus Belgien alles veränderte“
Vortrag von Lisa Beutler, Bad Wildungen
Eine Veranstaltung der Kreisstadt Eschwege in Kooperation mit dem Geschichtsverein Eschwege

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Öffnungszeiten des Stadtmuseums:
Dienstag, Samstag, Sonntag - 14 bis 17 Uhr
Langemarck

09.09. - 08.11.2025 Sonderausstellung "Frauen im geteilten Deutschland"

Frauen im geteilten Deutschland

Frauen im geteilten Deutschland. Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur kuratiert von Clara Marz
Sonderausstellung im Stadtmuseum Eschwege vom 09. September 2025 bis 08. November 2025

Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnet man (und frau) immer noch vielen Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft entweder als „Heimchen am Herd“ oder als knallharte Karrierefrau beschrieben. Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau „ihren Mann“. Sie wird als tough bezeichnet oder auch als Rabenmutter, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt. Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit. Die Liste der Zuschreibungen ist lang. Obwohl sie sich teilweise grotesk widersprechen, zeugen sie doch alle von der Überzeugung, man wisse genau, wie DIE Ostfrau und DIE Westfrau eigentlich ticken. Vor allem eines scheint klar zu sein: Sie ticken alle gleich, aber im Vergleich zum anderen Teil Deutschlands sehr unterschiedlich. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran?

Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ will auf diese Fragen eine Antwort geben. Es ist Anliegen der Schau, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden aufzuzeigen. Zugleich wirft die Ausstellung die Frage auf, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.

Die Sonderausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums dienstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Nach Saisonende am 30.10.2025 ist ein Besuch der Ausstellung bis zur Nacht der Kultur am 8.11.2025 noch auf Anfrage möglich (Kontakt: stadtmuseum@eschwege-rathaus.de, oder: 05651-304-281 bzw. -310).

11.09.2025 "Bis Mitternacht an der Grenze"

Bis Mitternacht an die Grenze

„Bis Mitternacht an der Grenze“
Die Geschichte einer Liebe links und rechts des Stacheldrahts“
Christoph Buchfink (Buchfink Theater Produktion)
11.09.2025, 19 Uhr, Stadtmuseum Eschwege

In diesem Jahr feiern wir 35 Jahre deutsche Wiedervereinigung. Im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ zeigt das Stadtmuseum das Schauspiel „Bis Mitternacht an der Grenze“. Das Puppentheaterstück von Christoph Buchfink erzählt die tragische, romantische, schöne, traurige und doch so humorvolle Geschichte einer ersten großen Liebe links und rechts des Stacheldrahts. Es geht um Hoffnungen und Ideale, um Ängste und politische Realität, um gelungene und misslungene Fluchtversuche ... Kurz: um die Sehnsucht nach Menschlichkeit in einer Welt, die nicht nur Steine, sondern ganze Mauern und Schutzanlagen in den Weg stellt.

Im Anschluss steht der Autor und Schauspieler für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Zielgruppe: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Abendkasse 10 €, ermäßigt 5 €. Platzreservierungen bitte per E-Mail an stadtmuseum@eschwege-rathaus.de

17.10.2025 Nachts im Museum - Taschenlampenführung im Museum

17. Oktober 2025 - : Nachts im Museum – Taschenlampenführung im Museum

08.11.2025 Nacht der Kultur

08. November 2025 – Nacht der Kultur: „Freundschaft verbindet“

17:00-19:00 Uhr Freundschaftsbänder basteln
19:30-20:15 Uhr Konzert von Frau Pauli
20:30-21:15 Uhr Taschenlampenführung
21:30-22:00 Uhr Konzert von Frau Pauli

Frau Pauli

Frau Pauli ist ein Solo-Projekt der Göttinger Sängerin Susanne Pauli an Gesang, Gitarre und manchmal schrägen Drummachine Beats. Seit 2017 bespielt sie die Bühnen Deutschlands, die sie als Kind nur aus dem Westfernsehen kannte. Ihre ersten Lieder dichtete sie auf die Erzieherin im real existenten DDR-Kindergarten, bevor sie 2004 zum Studium nach Göttingen „rübermachte“. Nach über 20 Jahren im Westen spricht sie fast akzentfreies Deutsch – wenn sie muss. Frau Pauli ist aber auch eine Art Lebensberatung in Form eines Unterhaltungsprogramms. Es tröstet und klingt dabei noch gut. 

Es geht wie immer im Leben um: - nächtliche Geständnisse - Familienlügen und billige Gefühle - Seeschlachten - Fernbeziehungen und Bahnhöfe - Pommes + Lachs

Rückblick Veranstaltungen 2024

02.04., 14:00 Uhr: Eröffnung der Museumssaison

Das Stadtmuseum eröffnete die neue Museumssaison am Dienstag, 2. April, um 14:00 Uhr.

09.04.24: Mit Otto und Sophia auf Zeitreise – Museumsführung für Kinder

Wolltet ihr schon immer wissen, wie es früher in Eschwege war?
Kinder hatten die Gelegenheit, besondere Menschen aus der Eschweger Geschichte kennenzulernen und eine Rallye durch das Stadtmuseum zu machen. 

28.04.24: Von der Urkunde zum Buchdruck – eine mittelalterliche Buchwerkstatt zu Gast im Stadtmuseum

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „1050 Jahre Eschwege“ lud das Stadtmuseum zu einer besonderen Veranstaltung ein. Zu Gast war Philipp Heil von „Histo│Faber“, der in der Rolle des mittelalterlichen Buchhandwerkermeisters Lukas Vos mit seiner Buchwerkstatt „Libery“ die Museumsbesucher:innen zu einer historischen Entdeckungsreise empfing.

Anlässlich der Ersterwähnung Eschweges auf einer Schenkungsurkunde von Otto II. an seine Frau Theophanu, die in diesem Jahr gefeiert wurde – das historische Pergamentdokument war auf den 29. April 974 datiert – fand diese Veranstaltung am Vortag des Urkundenjubiläums statt und ließ Geschichte lebendig werden.

Während Urkunden im frühen Mittelalter als schriftliche Dokumente für Rechtsakte von Königen, Kaisern und Päpsten dienten, nahm im späten Mittelalter das Interesse an Büchern und Bildung in der breiten Bevölkerung zu, sodass immer mehr Menschen lesen und schreiben lernten.

Im Rahmen einer Living-History-Vorführung gab der Buchhandwerkermeister Lukas Vos im Stadtmuseum einen eindrucksvollen Einblick in das Leben und die Arbeit im Spätmittelalter. Über den „Blick in die Werkstatt“ vermittelte er das Buchhandwerk und erklärte die einzelnen Schritte der Buch- und Farbherstellung – von der Konzeption über das Handwerk bis hin zum Vertrieb. Die Besucher:innen konnten Schreibmaterialien anfassen und teilweise ausprobieren, das Innenleben eines Buches erkunden und miterleben, wie aus einem losen Blätterstapel ein Buch entstand sowie wie ein mittelalterlicher Tuschkasten funktionierte. Lukas Vos stand zudem für Diskussionen zur Verfügung und beantwortete gerne alle Fragen.

19.05.24: Internationaler Museumstag: Eröffnung Kabinettausstellung Ferdinand Grebestein im Stadtmuseum

Kabinettausstellung mit Werken des Eschweger Kunstmalers Ferdinand Grebestein (1883-1974) im Stadtmuseum vom 19. Mai bis 9.Juli 2024

Das Jubiläumsjahr „1050 Jahre Eschwege“ wurde mit vielen Aktionen und Veranstaltungen rund um die Stadtgeschichte gefeiert. In diesem Zusammenhang widmete sich das Stadtmuseum mit einer Kabinettausstellung dem Eschweger Kunstmaler Ferdinand Grebestein, dessen Todestag sich 2024 zum 50. Male jährte. Die Sonderausstellung wurde am Internationalen Museumstag eröffnet, der in jenem Jahr deutschlandweit am Sonntag, 19. Mai 2024 gefeiert wurde – um 14 Uhr erfolgte eine kleine Vernissage. Weiterhin bot das Museum an diesem Tag eine Malwerkstatt für Kinder an und lud um 15 Uhr zu einer Führung durch die Dauerausstellung ein.

Ferdinand Grebestein wurde am 29. Juli 1883 in Niederhone geboren. Als Arbeiterkind musste sich der junge Grebestein seine Künstlerlaufbahn hart erarbeiten. Über Umwege kam er nach Dresden, wo er, insbesondere bei den Gutsherren in Schlesien, zu einem der gefragtesten Portrait- und Landschaftsmaler der 1920er Jahre avancierte. Dank Ausstellungen in Dresden, Berlin, München und Wien erlangte er größere Bekanntheit.

1945 kehrte Ferdinand Grebestein nach der Zerstörung Dresdens – lediglich mit einem Bleistift ausgestattet – in seine Heimatstadt Eschwege zurück, wo er bis zu seinem Tode lebte. Gezwungen, einen Neuanfang zu starten, richtete der Kunstmaler in Niederhone behelfsmäßig Wohnung und Atelier ein. Mit Auftragsarbeiten, beispielsweise mit Bildern wie „Wildschwein im Schnee“, verdiente er seinen Lebensunterhalt. Er starb am 9. Mai 1974 in seinem Häuschen in Eschwege-Niederhone.

Mit einer Auswahl von Gemälden, Zeichnungen und Holzschnitten aus der städtischen Sammlung zeigte das Stadtmuseum einen Einblick in die abwechslungsreiche Motivpalette des Künstlers.

02.11.24: Nacht der Kultur

Anlässlich des Jubiläums 1050 Jahre Eschwege öffneten die Eschweger Museen und Kirchen an diesem Abend mit besonderen Aktionen.

Das Programm im Stadtmuseum bestand aus:

  • Mal- und Bastelaktion für Kinder – Tischlaternen basteln und Herbstbilder malen
  • -Poetry-Lesung mit Poetry Slammer Micha-El Goehre
  • Taschenlampenführung im Museum

Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
Nacht der Kultur_Stadtmuseum.jpg
 

Ihre Ansprechpartner

Dr. Annika SpilkerArchiv- und Museumsleiterin

Stadthaus V (ehem. Hochzeitshaus)ErdgeschossZimmer506
T(0 56 51) 304 - 281
Fax(0 56 51) 3 14 12
read_on

Imke SeidelAssistenz der Museumsleitung

Stadthaus V (ehem. Hochzeitshaus)ErdgeschossZimmer507
T(0 56 51) 304 - 310
Fax(0 56 51) 3 14 12
read_on

Unsere Büros befinden sich im Stadtarchiv:
Stadthaus V - ehem. Hochzeitshaus
Vor dem Berge 3
37269 Eschwege

Sie erreichen uns in der Regel zu den Geschäftszeiten des Rathauses.

Tourist-Information Eschwege

Zimmer
T05651 / 807111
read_on

Lage des Stadtmuseums

Vor dem Berge 14 A
37269 Eschwege

Anschrift

Der Magistrat der
Kreisstadt Eschwege
Obermarkt 22
37269 Eschwege

Kontakt

Tel.: 05651 304-0
Fax: 05651 31412
Kontaktformular