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Albungen

Der Ort Albungen befindet sich ca. 6,5 km nordwestlich der Kernstadt Eschwege auf 155 m über NN. Die Flächenausdehnung des Ortes beträgt 371 ha. 

Die Ortschaft wird aus westlicher Richtung durch die Bahnstrecke Bebra-Göttingen und die Bundesstraße 27 sowie aus östlicher Richtung durch den Verlauf der Werra umschlossen. Südöstlich oberhalb von Albungen thront auf den Ausläufern des Höhenzuges der Gobert die Burg Fürstenstein. Aus westlicher Richtung fallen die bewaldeten Hänge des Höllentals mit der Burgruine Bilstein in das Werratal ab.

Albungen

Der Ort Albungen befindet sich ca. 6,5 km nordwestlich der Kernstadt Eschwege auf 155 m über NN. Die Flächenausdehnung des Ortes beträgt 371 ha. Die Ortschaft wird aus westlicher Richtung durch die Bahnstrecke Bebra-Göttingen und die Bundesstraße 27 sowie aus östlicher Richtung durch den Verlauf der Werra umschlossen. Südöstlich oberhalb von Albungen thront auf den Ausläufern des Höhenzuges der Gobert die Burg Fürstenstein. Aus westlicher Richtung fallen die bewaldeten Hänge des Höllentals mit der Burgruine Bilstein in das Werratal ab.

Das historische Zentrum des Ortes Albungen befindet sich auf einer hochwasserfreien Kiesinsel, die von einem trockengelegten, bei Hochwasser gefüllten, Werraarm umschlossen wird. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts wurde die Zollstätte Albungen durch eine Fähre über die Werra mit dem gegenüberliegenden Ufer verbunden.

Geschichte von Albungen

Die Ortschaft wird 1075 im Zusammenhang mit einer Urkunde der Grafen von Bilstein als „de Albungen“ erstmals erwähnt. Im Jahr 1236 erscheint Albungen in einer Urkunde, in welcher die Grafen von Bilstein dem Kloster Lippoldsberg die zollfreie Durchfahrt auf der Werra bei „Alfrungen“ bestätigt. Die heutige Schreibweise „Albungen“ finden sich in einer Urkunde von 1236 das erste Mal wieder. Der Kern des Straßendorfes ist geprägt von L- und U-förmigen Hofanlagen mit ihren künstlerischen und ortsbildprägenden Fachwerkhäusern. Zur Ortslage Albungen gehört auch die Burg Fürstenstein.

Die zum ersten Mal 1250 erwähnte Burg Fürstenstein wurde wahrscheinlich von den Grafen von Bilstein auf der Bergkuppe des Schlossberges gegründet und war bis 1807 im Besitz der Familie von Diede zu Fürstenstein. Seit 1940 ist sie Privatbesitz. Die Burganlage besteht aus einem massiven spätgotischen Wohnhaus und einer daran angebauten Kapelle, einer Schmiede sowie zwei sog. Kavaliershäusern. Der Burg vorgelagert befindet sich ein auf Sandsteinmauern erbauter Gutshof, dessen Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert stammen.

1750 hatte Albungen 237 Einwohner. Von den 49 Häusern waren 6 Bauernhöfe, und an Handwerksberufen finden sich 2 Zimmerleute und 2 Schreiner sowie ein Wirt. Weiterhin gab es 22 Leinweber, 11 Tagelöhner und 5 Tagelöhnerinnen.

1853 erbaute der Eschweger Tuchfabrikant Eobanus Philipp Heinemann an der Berka eine Wollspinnerei, die 1856 zehn Beschäftigte hatte. 1865 errichtete die Gemeinde eine Gipsbrennerei an der Straße beim Dickenstein, die später in eine privat betriebene Ziegelei umgewandelt wurde. Noch vor der Jahrhundertwende folgte die Fabrik des Lederwaren-fabrikanten Brill an der Mündung der Berka, die 1940 zur Holzwarenfabrik Möller wurde.

Mit dem Bau der Bebra-Friedländer Eisenbahn 1877 ergaben sich weitere Veränderungen. Albungen erhielt nicht nur einen Bahnhof samt Bahnwärterwohnung, sondern der Bahnbau erforderte auch eine Verlegung der Werra, so dass der weit nach Westen ausgreifende Flussarm fortan als „Alte Werra“ weiter bestand.

Am 26.07.1963 fand die langjährige Tradition der Albunger Fähre ein Ende, als die neue Fußgängerbrücke über die Werra fertig gestellt wurde.

Seit dem 01.01.1972 ist Albungen ein Stadtteil von Eschwege und hatte zu diesem Zeitpunkt 458 Einwohner.

Mehr Wissenswertes

Albungen stellt sich heute als dörflich strukturierter Wohnstandort dar und ist geprägt von seiner Lage in der Werraaue. Während in der Vergangenheit regelmäßig Teile des Dorfes bei Hochwasser überschwemmt wurden, werden die Wassermassen heute zum großen Teil durch die neu angelegte Flutmulde am Dorf vorbeigeleitet und nördlich von Albungen in die Werra zurückgeführt. Schäden an Häusern und Grundstücken, die es in der Vergangenheit regelmäßig gab, gehören jetzt der Vergangenheit an.

Durch Albungen führt der Fernwanderradweg Herkules -Wartburg und die Albunger Kirche ist offizielle Radwegekirche. Nicht nur für Radfahrer sind Übernachtungen im „Werra Side Inn“ möglich, einem Bed and Breakfast- Hotel mit 14 Betten. Zum Verweilen regt auch ein äußerst großzügig angelegter Spielplatz mit einer Pump-Track-Anlage ein. Das Dorfgemeinschaftshaus ist Treffpunkt für das Vereinsleben, für das Dorfleben und für private Feiern. Außerdem befindet sich hier die Bücherei der Evangelischen Kirchengemeinde.

Das „Sportdorf Albungen“ verfügt über eine eigene Sporthalle, die von den beiden ortsansässigen Sportvereinen für den Trainingsbetrieb und für Veranstaltungen genutzt wird.

Der Radfahrerverein Edelweiß 1929 Albungen e.V. bietet neben Kunstradfahren und Radball auch mehrere Radwanderfahrten jährlich an. Gemeinsam mit dem Tischtennisverein organisiert der RV Edelweiß für die Jüngsten auch das Kinderturnen in der Sporthalle. Zu den größten Erfolgen des Vereins zählen u. a. das mehrmalige Gewinnen der Hessenmeisterschaft im Radball (1962, 1997, 1999, 2000, 2002, 2003). Dazu kommt fünfmal die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft U13-U19, wobei zweimal der 3. Platz, einmal der 5. Platz und einmal der 8. Platz erreicht wurde.

Der Tischtennisclub 1962 Albungen ist stolz darauf, der älteste eigenständige Tischtennis-verein der Region um Eschwege zu sein. Der TTC hat sich zu einem der leistungsstärksten Clubs der Region entwickelt, in dem sowohl der Leistungs- als auch der Breitensport gefördert werden. Seit der Vereinsgründung spielen Frauen gleichberechtigt mit und seit dieser Zeit stellt der Club jährlich mindestens eine Damenmannschaft. Mit der hohen Anzahl an Damen-, Herren- und Jugendmannschaften ist der TTC der aktivste Verein des gesamten Werra-Meißner-Kreises. Die ersten Mannschaften der Damen und Herren spielen beide in den höchsten Klassen der Region.

Dass die Dorfgemeinschaft in Albungen gemeinsam etwas auf die Beine stellen kann, zeigt auch der jedes Jahr im August stattfindende Albunger Dorf-Flohmarkt, der immer Tausende von Besuchern anzieht.

Am 02.01.2020 zählte Albungen insgesamt 297 Einwohner (Hauptwohnsitz). 

Dorfentwicklungsprogramm

In Eschwege findet in den 7 Stadtteilen seit 2013 das Förderprogramm Dorfentwicklung statt. Neben der Förderung von privaten Sanierungsmaßnahmen werden auch im öffentlichen Bereich Maßnahmen gefördert. Weitere Informationen über das Förderprogramm erhalten Sie auf den weiterführenden Seiten. 

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