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Quartierssanierung im Werra-meissner-kreis

Logo Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

Das Projekt Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis startete Ende 2019 in die Umsetzungsphase. Für die kommenden drei Jahre steht den Bürgern ein Team rund um die energetische und altersgerechte Modernisierung von Gebäuden beratend zur Seite. Diese Beratung ist unabhängig und kostenfrei, sie bietet einen Überblick über passende Fördermöglichkeiten an. Die Altstadt von Eschwege ist das Quartier der Kreisstadt im Reigen mit fünf weiteren Quartieren im Werra-Meißner Kreis.

Das Motto des Modellprojekts

Energie.
… ist das Thema unserer Zeit. In unserem Projekt wollen wir Sie mit der Erzeugung, Nutzung und Einsparmöglichkeiten von Energie vertraut machen. Wir werden Sie bei der nötigen und möglichen Modernisierung unterstützen.

Zukunft.
… betrifft alle Generationen. Das Lebensumfeld jedes einzelnen, die Wohnung, das Haus, die Gewerbeimmobilie. In diesem Projekt haben wir auch die Zukunftsfähigkeit des Werra-Meißner-Kreises im Blick. Und denken gemeinsam weiter.

Gestalten.
... können wir nur gemeinsam. Modernisieren und dabei Energie einsparen, die Lebensqualität verbessern, vorausdenken und barrierefrei leben. Wir wollen Sie dabei unterstützen.


Das Faltblatt zum Projekt finden Sie hier:

Die Internetseite zum Projekt finden Sie hier:

Pressemitteilungen zum Projekt finden Sie hier:

Pressemitteilung vom 22.04.2020 - Solarquiz zum Tag der Erneuerbaren Energien

Auch in diesem Jahr soll am “Tag der Erneuerbaren Energien” die Aufmerksamkeit auf Alternativen bei der Energieerzeugung gelenkt werden. Deutschlandweit werden seit 2001 an diesem Tag aktuelle Fragen und Entwicklungen zum Klimaschutz diskutiert, innovative Methoden der Energieversorgung vorgestellt und praxisnah demonstriert, wie auch kleine Maßnahmen ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende beitragen können.

Mit einem online-Solarquiz vom 25. April bis 10. Mai wird im Werra-Meißner-Kreis zum “Tag der Erneuerbaren Energien” ein Stück Energiewende verlost. Geplant waren verschiedenen öffentliche Aktionen, nun mussten das Klimaschutzmanagement und das Team der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis umdisponieren. “Alle öffentlichen Veranstaltungen wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt, wir wollen aber auch in dieser Zeit den Kontakt zu den Menschen behalten und darum das Solarquiz anbieten”, sagt Armin Raatz, Geschäftsführer der Klima- und Energieeffizienzagentur aus Kassel, der die Idee zu dieser “kontaktlosen” Aktion hatte.
Los geht es am 25. April um 10 Uhr, wenn auf der Internetseite der Quartierssanierung unter www.qs-wmk.de die Fragen zum Solarquiz freigeschaltet werden. “Aus den Antworten ergibt sich ein Lösungswort, das über ein Kontaktformular online eingeschickt werden muss”, so Raatz.

Auch der Erste Kreisbeigeordnete und Projektleiter, Dr. Rainer Wallmann, ist von dieser Idee begeistert. “Der erste Preis ist eine “Steckerfähige PV-Anlage" im Wert von etwa 400 Euro. Das kann zwar nur einen kleinen Beitrag zur Energiewende leisten, ist aber eine Technik, die jeder für die eigene Stromerzeugung nutzen kann”, so Dr. Wallmann. Gerade die Photovoltaik biete auch im Werra-Meißner-Kreis noch viel Potential, die sich für jeden auszahlen kann.
Über viele andere Möglichkeiten zur Modernisierung und Energieeinsparung kann das Team der Quartierssanierung sowie das Klimaschutzmanagement des Kreises Auskunft geben.
Informationen unter: www.qs-wmk.de oder Tel.: 05651-304343

Hintergrund:
In der sächsischen Stadt Oederan wird der Tag der Erneuerbaren Energien 1996 aus der Taufe gehoben. Die Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Oederan mbH lädt Energieneugierige erstmals zur Besichtigung ihrer 700 qm großen Solaranlage ein. 27 weitere Anlagenbetreiber in Sachsen schließen sich der Idee der Stadtverwaltung Oederan an und zeigen unter dem Motto "Zehn Jahre nach Tschernobyl – Wir zeigen, es geht auch anders" ihre Anlagen der Öffentlichkeit. (Quelle: www.energietag.de)

Pressemitteilung vom 25.05.2020 - Gewinner des Solarquiz

Das Los hatte bereits vor einer Woche entschieden. Am 12. Mai wurden die drei Preisträger im Solarquiz der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis ermittelt. Erster Kreisbeigeordneter und Projektleiter der Quartierssanierung, Dr. Rainer Wallmann sowie der stellvertretende Projektleiter, Bürgermeister Alexander Heppe, trafen sich dazu im Eschweger Rathaussaal, um drei von 147 Karten aus der Losbox zu ziehen. In die Verlosung hatten es die Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschafft, die ihren ersten Wohnsitz im Werra-Meißner-Kreis haben und den Satz "Die Zukunft der Energieversorgung ist ..." mit dem Lösungswort "erneuerbar" ergänzt hatten. Dafür mussten zehn Fragen zum Thema Sonnenstrom beantwortet werden.
Für Timm Schaub aus Germerode hat sich das Mitspielen gelohnt. Er konnte am Mittwochabend den ersten Preis, die steckerfertige PV-Anlage, im Eschweger Rathaus in Empfang nehmen. “Ich produziere schon seit zehn Jahren Sonnenstrom mit einer größeren PV-Anlage, aber für dieses PV-Modul finde ich ganz sicher auch noch einen sonnigen Platz auf dem Grundstück“, sagte der glückliche Gewinner.
Neben den Glückwünschen zum Hauptgewinn im Wert von etwa 700 Euro, gab es von Dr. Wallmann noch eine kurze Erläuterung über die Vorteile dieser steckerfertigen PV-Anlage. Sie bestehe aus einem PV-Modul und Wechselrichter und könne praktisch an jedem Balkongeländer oder auch im Vorgarten ihren Platz finden. “Damit können sie einen Teil des Stroms für ihre Wohnung auf nachhaltige Weise selbst erzeugen, tragen zum Klimaschutz bei und sparen auch noch Stromkosten ein”, so Dr. Wallmann. Das Team der Quartierssanierung unterstützt Timm Schaub beim zulässigen Anschluss der Anlage an das häusliche Stromnetz.
Den zweiten Preis, eine Powerbank mit solarer Lademöglichkeit, nahm Christa Angerhausen aus Reichensachsen in Empfang, über den dritten Preis, ein Sonnenglas, das über gespeicherte Solarenergie eine gemütliche Atmosphäre am Abend erzeugen kann, konnte sich Kai Dilling aus Weißenborn freuen.
"Wir möchten über diese Aktion natürlich möglichst viele Menschen für die Erneuerbaren Energien, Solar- und Photovoltaiktechniken informieren und sie dafür interessieren. Die Möglichkeiten, die derzeit durch Fördermittel und die kostenlose Beratungsleistung der Quartierssanierung geboten werden, sind optimal", sagte Bürgermeister Heppe, der seinen Dank auch an das Team der Quartierssanierung richtete.
Auf sie wird in den nächsten Wochen mehr Arbeit zukommen, denn die Aktion hat nicht nur eine Vielzahl von Anmeldungen zum Newsletter mit sich gebracht, sondern auch die Anfragen für Beratungen bei der energetischen Modernisierung erhöht.

Hintergrund:
Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis ist ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt für Bürgerinnen und Bürgern im Werra-Meißner-Kreis. Vor allem das energieeffiziente Modernisieren von Gebäuden, unterstützt durch Fördermittel von Bund und Land, kann die CO2-Bilanz eines Gebäudes deutlich verbessern. Darum werden in dem Projekt kostenfreie und umfangreiche Fachberatung durch ein kompetentes Sanierungsteam angeboten. Nach der Beratung wird ein Modernisierungsfahrplan ausgehändigt, der bei Gesprächen mit Energieberater, Architekten oder Handwerkern Sicherheit geben soll.

www.quartierssanierung-wmk.de

Gewinner Solarquiz

Im Foyer des Eschweger Rathauses wurden die Preise übergeben:
v. li.: Dr. Wallmann, Christa Angerhausen, Gewinner Timm Schaub, Kai Dilling und Bürgermeister Heppe. Die Anwesenden nahmen für das Foto - unter Einhaltung des Mindestabstandes - den Mundschutz ab.

Pressemitteilung vom 28.09.2020 - Auftaktveranstaltung der Quartierssanierung

Auftakt Quartierssanierung

Beispielhaft für Ländliche Räume
392.000 Euro vom Land Hessen für Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

(von Diana Wetzestein)

Eschwege. Energie. Zukunft. Gestalten. Hinter diesen Schlagworten steht ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt, die “Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis”, das Bürgerinnen und Bürgern bei Vorhaben zur energetischen Modernisierung ihrer Gebäude unterstützt, durch kostenfreie Bau- und Fördermittelberatung und einen individuellen Modernisierungsfahrplan.
Mitte September begrüßte Erster Kreisbeigeordneter und Projektleiter, Dr. Rainer Wallmann, zur Auftaktveranstaltung in der Stadthalle neben Vertretern der Lenkungsgruppe, des Beirates, des Sanierungsmanagements, der Kümmerer und der Begleitforschung auch Jens Deutschendorf. Er ist Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das dieses Projekt mit 392.000 Euro fördert.
“Die Wärmewende muss gelingen, wenn wir den Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen decken wollen, müssen unsere Investitionen nach vorn gedacht werden", ”, betonte Deutschendorf. Der Werra-Meißner-Kreis handle zukunftsweisend, die Kommunen müssten Dank der Förderung nur einen für sie leistbaren Anteil übernehmen. "Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme, die Energiewende eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit, die Energie- und Wärmewende muss weiter entschlossen umgesetzt werden”, sagte er.
“Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass die Zukunft der kommenden Generationen stark gefährdet und Klimaschutz zwingend erforderlich ist. Wir arbeiten intensiv in den ersten sechs Quartieren mit dem Team und den Bürgerinnen und Bürgern der Quartiere zusammen, weitere können dazukommen und von der hohen Förderung profitieren", so Dr. Wallmann.
Bürgermeister Alexander Heppe, Stellvertretender Projektleiter, sieht eine große Chance für den gesamten Kreis in diesem Modellprojekt. “Wir haben ein Netzwerk aus Fachleuten, die Eigentümer profitieren von kostenfreier Beratung und Kooperation. Energiesparen zahlt sich aus, für das Klima und auch für den eigenen Geldbeutel. Jeder Einzelne kann etwas tun”, so Heppe.
Elementarer Bestandteil des Projektes sind die Quartiersagenten der bislang beteiligten Quartiere Eschwege, Germerode, Großalmerode, Herleshausen, Netra und Witzenhausen. "Die Kümmerer vor Ort machen unser Angebot bekannt und stellen den Kontakt zum Sanierungsmanagement her", sagte Holger Schülbe, Klimaschutzmanager des Kreises, der das Projekt vorstellte. Die Anfragen kämen aus dem gesamten Kreisgebiet, die Bereitschaft der Menschen, ihr Lebensumfeld fit für die Zukunft zu machen, sei groß.
“Der Werra-Meißner-Kreis ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die energetische Modernisierung von Gebäuden in ländlichen Räumen erfolgreich umgesetzt werden kann”, sagte Armin Raatz, Klima und Energieagentur KEEA GmbH, aus Sicht der Begleitforschung. Durch eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Kommunen im ländlichen Raum, bei der Kosten und Wissen geteilt würden, könne die Wärmewende gelingen.
Weitere Infos und die Videoaufzeichnung unter: www.qs-wmk.de

 
 

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