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eltmannshausen

Im Westen der Eschweger Gemarkung liegt Eltmannshausen direkt an der Bundesstraße 27 und der Eisenbahnlinie. 

Der Ortsname Eltmannshausen – in den ersten Nennungen „Eltwinshusen“ – leitet sich von dem Personennamen Eltwin ab, vielleicht sogar von dem Eltwin, der in einer auf den ort bezogenen Urkunde des Jahres 1073 erscheint. Die Siedlung selbst ist wesentlich älter, was durch zahlreiche Bodenfunde belegt ist, die bis in die Zeit der Bandkeramiker zurückreichen. Die entwickelte sich nicht an der Fernstraße, der heutigen B 27, sondern am Schweinsbach entlang, in einem Bogen den Kirchberg umschließend. Auf diesem Berg erhebt sich die Kirche, die in ihrer jetzigen Form auf das Jahr 1519 zurückgeht.

Am 02.01.2020 zählte Eltmannshausen insgesamt 530 Einwohner (Hauptwohnsitz).

Friedhof Albungen von W. Mengel

Geschichte von Eltmannshausen

Im Jahr 1748 finden sich in 66 Wohnhäusern 317 Einwohner, von denen 36 Leinweber, je 3 Branntweinbrenner, Schmiede und Tagelöhner, je zwei Müller, Schreiner und Maurer und je ein Wagner, Schneider, Metzger und Zimmermann sowie eine Wirtin sind.

Der Bau der Eisenbahn 1876 veränderte die Entwicklung des Dorfes erheblich. Die Einwohnerzahl stieg auf 713 im Jahr 1895, vor allem durch den Zuzug von etwa 40 Eisenbahnerfamilien. Das Dorf dehnte sich von nun an in Nord-Süd-Richtung entlang der heutigen B 27 aus. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden die Dorfstraßen schrittweise verbessert und zum Teil auch schon kanalisiert.

Seit dem 01.01.1972 ist Eltmannshausen ein Stadtteil von Eschwege und hatte zu diesem Zeitpunkt 884 Einwohner.

Gemeinsam mit dem Stadtteil Niddawitzhausen wird 1973 das 900. Jubiläum der Ersterwähnung gefeiert.

Durch Spendengelder des Frauenkreises der ev. Kirchengemeinde Eltmannshausen konnte 1993 an der Ostseite der Kirche ein neues Fenster eingebaut werden, dass von dem Marburger Glaskünstler Erhardt Jakobus Klonk gestaltet wurde.

Im Jahr 1994 erhielt die Freiwillige Feuerwehr als Ersatz für das über 26 Jahre alte Feuerwehr-Fahrzeug ein modernes Fahrzeug LF 8. Insbesondere wegen des starken Verkehrsaufkommens ist das Fahrzeug mit entsprechendem Rettungsgerät ausgerüstet.

In den folgenden Jahren konnten zahlreiche Vereine größere Jubiläen feiern:

  • 1994 ESV Union Eltmannshausen 75 Jahre
  • 1997 Schützenverein 40 Jahre
  • 1999 Jugendmusikgruppe 25 Jahre
  • 1999 ESV Union Eltmannshausen 50 Jahre Fußballabteilung
  • 2000 Freiwillige Feuerwehr 125 Jahre und Spielmanns-/Musikzug 50 Jahre
  • 2009 ESV Union Eltmannshausen 90 Jahre

Im Jahr 1997 begann die Stadt Eschwege mit der Erschließung von Bauland am Ernteweg, wo bereits zahlreiche Neubauten entstanden sind. In 2003 erfolgte nochmals eine Erweiterung um 6 Bauplätze.

1998 tat sich erneut die engagierte Kirchengemeinde hervor, als sie Eigenleistungen im Wert von 100.000 DM für die Restaurierung des Kirchenschiffes aufbrachte.

In den Jahren 2002 und 2003 erfolgte der längst fällige Ausbau der Abteroder Straße. Neben umfangreichen Kanalbaumaßnahmen wurden auch die Versorgungsleitungen erneuert. Die stellenweise zu hoch geratene Stützmauer zum Mühlbach wird von den Bürgern mit gemischten Gefühlen betrachtet, musste ihr doch die einzigartige natürliche Grasböschung am Mühlbach weichen.

2004 konnte sich die Kirchengemeinde über eine großzügige Spende freuen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche verfügen die Eltmannshäuser jetzt über einen Taufstein.

Mit der Fahrplanumstellung im Winter 2009 wurde der neue Stadtbahnhof in Eschwege eröffnet, so dass der bisherige Haltepunkt der Regionalzüge am unwirtlichen Bahnhof Eschwege West aufgegeben werden konnte. Damit ging die langjährige Beziehung zwischen der Eisenbahn und Eltmannshausen endgültig zu Ende.

Dorfentwicklungsprogramm

In Eschwege findet in den 7 Stadtteilen seit 2013 das Förderprogramm Dorfentwicklung statt. Neben der Förderung von privaten Sanierungsmaßnahmen werden auch im öffentlichen Bereich Maßnahmen gefördert. Weitere Informationen über das Förderprogramm erhalten Sie auf den weiterführenden Seiten. 

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