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Niederdünzebach

Die beiden Eschweger Stadtteile Nieder- und Oberdünzebach, östlich von Eschwege hinter den beiden Leuchtbergen gelegen, weisen schon mit ihren Namen auf eine Jahrhunderte lange Zusammengehörigkeit hin. 

Sei dem 1.1.1972 ist der Ort mit damals 670 Einwohnern ein Stadtteil von Eschwege.

Zum aktuellen Ortsbeirat des Stadtteils Niederdünzebach gelangen Sie unten.

Niederdünzebach - Kirche von W. Mengel

Wissenswertes

Geschichte von Niederdünzebach

Die ältesten urkundlichen Überlieferungen, beginnend mit dem Jahr 1263, unterscheiden noch nicht zwischen den beiden Dörfern, so dass die Annahme einer einzigen, lang gestreckten Siedlung nahe liegt. Die auffällige planmäßige Langstreifenflur beider Gemarkungen verstärkt diesen Eindruck.

Erstmals 1308 wird Niederdünzebach als „inferius Tunzebach“ vom oberhalb gelegenen Nachbarort unterschieden.

Die spätgotische Kirche des Ortes ist mit 1556 datiert, jedoch wird schon 1392 ein Kirchhof genannt.

1770 hat Niederdünzebach 321 Einwohner in 62 Häusern. Seit 1742 genießt man das Recht, Bier zu brauen.

Das Ortsbild wandelt sich zu Beginn der 60er Jahre stark durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt und den damit verbundenen Abbruch von Gebäuden.

Niederdünzebach beteiligt sich aktiv an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ und erzielt mehrfach gute Platzierungen, so 1966 und 1970.

Sei dem 1.1.1972 ist der Ort mit damals 670 Einwohnern ein Stadtteil von Eschwege. 

Am 31.12.2024 zählte Niederdünzebach insgesamt 622 Einwohner mit Hauptwohnsitz.

Projekt "Baum des Jahres"

Seit 1989 wird an der sogenannten "Gänseecke" von Paten aus Niederdünzebach jeweils der Baum des Jahres gepflanzt. Verdienterweise wurde der Ortsbeirat für das Projekt "Baum des Jahres" vor einigen Jahren mit dem Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises ausgezeichnet.

Hier finden Sie einen Baumplan.


Folgende Baumsorten sind in der Gänseecke zu bewundern:

Jahr

Baum des Jahres

2021

Stechpalme

2020

Gewöhnliche Robinie

2019

Flatter-Ulme

2018

Ess-Kastanie

2017

Fichte

2016

Winter-Linde

2015

Feld-Ahorn

2014

Trauben-Eiche

2013

Wild-Apfel

2012

Europäische Lärche

2011

Elsbeere

2010

Vogel-Kirsche

2009

Berg-Ahorn

2008

Walnuss

2007

Wald-Kiefer

2006

Schwarz-Pappel

2005

Rosskastanie

2004

Weiß-Tanne

2003

Schwarze-Erle

2002

Wacholder

2001

Esche

2000

Sand-Birke

1999

Silber-Weide

1998

Wild-Birne

1997

Eberesche

1996

Hainbuche

1995

Spitz-Ahorn

1994

Eibe

1993

Speierling

1992

Berg-Ulme

1991

Sommer-Linde

1990

Buche

1989

Stiel-Eiche

Jährliche Veranstaltungen

Ostersamstag

Osterfeuer (an der Freizeitanlage)

Bildergalerie

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