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Lokalprojekte

20.07.2021

Hackathon „Update Deutschland“: Eschwege startet mit der Matching-Plattform„Lokalprojekte“

Eschwege. Was entsteht, wenn sich mehr als 3.300 Menschen in Deutschland an einem Wochenende digital treffen, um gemeinsam in 48-Stunden die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen?


„Eine unfassbare Kreativität und Innovationskraft, die auf neugedachte Wege und zu innovativen Lösungen führt.“, ist sich Bürgermeister Alexander Heppe sicher.

Wie kam das Projekt zustande?

Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Eschwege reichte er im März 2021 für den „Hackathon“ der Initiative „UpdateDeutschland“ zwei Herausforderungen, die die öffentliche Verwaltung gegenwärtig und in Zukunft beschäftigen, ein. Fragen, von denen man sich Antworten aus der deutschlandweiten Community erhofft, nennt man „Herausforderungen“. Eine dieser Herausforderungen widmete sich der Frage, wie sich in Zukunft Nachwuchs für die Kreisstadt Eschwege gewinnen lässt, der den Anforderungen der Arbeitswelt 2.0 gerecht wird. Die Suche nach Macherinnen und Machern begann.

Zur Beantwortung dieser spannenden Frage fand sich ein 11-köpfiges Team um Florian Keppeler von der Zeppelin Universität Friedrichshafen zusammen. Keppeler erinnert sich noch gut: „Wir haben hin- und herüberlegt. Plötzlich fiel uns die Lösung ein – wir wollten, dass man über gemeinsame Projekte mit der Verwaltung selbst erleben kann, dass Behörde alles andere als staubtrocken ist. Unser Credo für diesen Lösungsansatz lautet ‚Machen statt meckern!‘“. Damit war die Idee zur Initiative „Lokalprojekte“ geboren, die Bürgermeister Heppe und Andrea Müller-Brandl als Personalleiterin der Stadt Eschwege noch während der Entwicklungsphase vorgestellt wurde.

Was ist Lokalprojekte?

Heute entsteht mit „Lokalprojekte“ eine Matching-Plattform, die Fachkräfte aus der Wirtschaft und Gesellschaft – sogenannte Macherinnern und Macher– mit Kommunen, wie Eschwege, verbindet. Diese Fachkräfte bringen sich für sechs bis zwölf Monate zu Themen, wie Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, anhand gemeinsamer Projekte in die Verwaltung ein. „Ich bin begeistert von der innovativen Idee. Wir – als Verwaltung – öffnen uns für einen neuen Blickwinkel und können von der Fachexpertise lernen. Gleichzeitig werben wir für die Arbeit in der Verwaltung. Und gemeinsam entwickeln wir eine ganzheitliche Lösung.“, so Müller-Brandl.

Wann geht es los?

Ab November startet die sechsmonatige Pilotphase von „Lokalprojekte“. Eschwege ist als Teil des Leuchtturmprojekts mit eigenen Projektausschreibungen, wie zum Beispiel der Einführung der elektronischen Akte oder der Erarbeitung eines Förderantrags für Sport und Schulkinder, in dieser Startphase dabei. Die Bewerbungsphase läuft aktuell. Interessierte Macher und Macherinnen können sich noch für Projekte bewerben. „Wir sind gespannt, welche Macherinnen und Macher sich bei Lokalprojekte auf unsere Ausschreibungen hin bewerben und freuen uns, neue Wege auszuprobieren!“, so Heppe.

Wie kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung kann ganz einfach mit einem Klick auf der Webseite lokalprojekte.de abgegeben werden.

„Durch ‚UpdateDeutschland‘ haben sich neue Perspektiven für unsere Stadt und die Stadtverwaltung eröffnet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Macherinnen und Machern.“, sagt Andrea Müller-Brandl mit Blick auf die bald beginnende Pilotphase.

Ab 01.11.2021 starten mehrere interessante Projekte:

  • Digitalisierung - papierlos - aber richtig
  • Stadt in Bewegung - Sport als Prävention (Kinder u. Jugendliche in Bewegung)

 Weitere Infos hierzu und zu allen sonstigen Projektideen findet ihr unter www.lokalprojekte.de.

Im Bild v. l. n. r. das Team: Denis Dubowski, Dirk Reinhold, Katja Büchner, Sylvia Brandt, Andrea Müller-Brandl, Florian Keppeler und Alexander Heppe.
Im Bild v. l. n. r. das Team: Denis Dubowski, Dirk Reinhold, Katja Büchner, Sylvia Brandt, Andrea Müller-Brandl, Florian Keppeler und Alexander Heppe.

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Obermarkt 22
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