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Gemeinsame Pressemitteilung

22.09.2021

Einsatz im Ahrtal für das Technische Hilfswerk Ortsverband Eschwege und das Zentralklärwerk Eschwege – spontaner Besuch und Austausch der Einsatzkräfte

Seit mehreren Wochen sind Helfer aus Eschwege im Ahrtal im Einsatz, wo die Flutkatastrophe schwere Verwüstungen mit sich gezogen hat. Im Katastrophengebiet laufen unentwegt die Aufräumarbeiten, die derzeit vom ZKW und THW tatkräftig unterstützt werden. Das Zentralklärwerk stellt für vier bis sechs Wochen zwei Teams mit je vier Mitarbeitern und zwei Spülfahrzeugen im Rahmen der Kanalnachbarschaft der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zur Verfügung. Der THW Ortsverband Eschwege hat bereits seit dem 15. Juli Einsatzkräfte vor Ort. Mittlerweile haben die Helfer des Ortsverbandes über 10.000 Einsatzstunden im Ahrtal geleistet.

Was die Einsatzkräfte vor Ort erwarten würde, war vor dem Einsatz nicht klar. Aus dem Fernsehen kannten sie die schockierenden Bilder der Zerstörung, aber die Realität vor Ort überstieg ihre Vorstellungskraft, wie Mitarbeiter des ZKWs berichten. Für die Verarbeitung der erschütternden Bilder blieb nicht viel Zeit, sofort wurde tatkräftig unterstützt. Eine Einsatzleitung teilt die Aufträge zu. Gleichzeitig schlug den Helfern eine Welle der Dankarbeit aus der Bevölkerung für ihr Hilfe entgegen.

„Die Zusammenarbeit zwischen den Kräften läuft sehr gut und die allseitige Hilfsbereitschaft ist überwältigend.“, berichtet Jens Franz, Einsatzleiter des Zentralklärwerkes. Die gegenseitige Unterstützung vor Ort zwischen Bundeswehr, THW und Klärwerk ist selbstverständlich. Ein spontaner Besuch des Technischen Hilfswerkes Eschwege bei den Kräften des städtischen Klärwerkes war dennoch eine willkommene Überraschung. „Damit die Mitarbeiter auch weiterhin gestärkt und mit voller Kraft ihrem Einsatz nachgehen können, hatte das THW Eschwege noch eine kleine Stärkung im Gepäck, eine Ahle Wurscht aus der Heimat“, berichtet Timo Sippel, stellvertretende Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerkes in Eschwege.

„Die Schäden sind nach wie vor immens und kaum vorstellbar“, so Torsten Seeger vom Klärwerk Eschwege im Gespräch mit Timo Sippel. Es fand ein Austausch über die Tätigkeitsbereiche der beiden Einsatzgruppen statt. Während das Einsatzspektrum des THWs vom Bergungseinsatz mit Aufgaben wie bspw. Abstützen eines beschädigten Hauses, über den Einsatz der Fachgruppe Räumen mit dem Transport von durch das Wasser unbrauchbaren Möbelstücken bis hin zum Transport von IBC-Container mit Öl/Wassergemisch zur Sammelstelle zur Aufbereitung reicht, sind die Mitarbeiter des Eschweger Zentralklärwerks im Katastrophengebiet für die Kanalfreilegung und -spülung zuständig, um das Kanalnetz wieder funktionsfähig zu machen. Eine oftmals schwierige Aufgabe, die damit beginnt die Kanalanschlüsse zu lokalisieren ohne die zur Orientierung notwendigen Landschaftspunkte.

Jens Franz bedankt sich rechtherzlich bei seinen Kollegen für ihr freiwilliges Engagement und spricht ihnen ein großes Lob aus. Er ist stolz auf die Einsatzbereitschaft seines Teams, das eine tolle Arbeit leistet, die viel Anstrengung kostet und persönlichen Verzicht bedeutet. Auch Timo Sippel lobt sein Team und betont: „Dies alles ist ohne Unterstützung durch die Familien, die Arbeitgeber und Kollegen unserer Helfer in diesem Umfang nicht möglich.“

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