Niddawitzhausen

Niddawitzhausen (fotografiert von W. Mengel) Ebenfalls im Westen der Gemarkung Eschwege liegt der Stadtteil Niddawitzhausen. Der Ort wird - wie Eltmannshausen auch - erstmals im Jahr 1073 als Besitz der hersfeldischen Probstei Petersberg genannt. Der Flurname Petersborn mag an diesen Besitz noch erinnern, der über lange Zeit hinweg das Leben im Dorf bestimmt hat.

1213 wird eine Art Gutsverwaltung in Niddawitzhausen genannt, die wohl der Mittelpunkt der etwas zerstreuten Liegenschaften war.

Die Katastervorbeschreibung von 1748 gibt einen Überblick über die örtlichen Verhältnisse. Das Dorf bestand aus 44 Haushaltungen.

1855 lebten 462 Menschen in 62 Familien bzw. in 58 Häusern. An Berufen waren neben Bauern nur wenige Handwerker vertreten. Die Mehrzahl der Einwohner ging dem Tagelohn in Eschwege und anderen Orten nach.

Niddawitzhausen - DGH (fotografiert von W. Mengel)Durch den Bau der Eisenbahn in 1876 veränderte sich die soziale Struktur in Niddawitzhausen, so dass in 1931 die Zahl der Landwirte auf 28 gestiegen und das Handwerk mit 22 sowie die Bahn mit 16 Beschäftigten vertreten war.

Seit dem 01.01.1972 ist Niddawitzhausen ein Stadtteil von Eschwege und hatte zu diesem Zeitpunkt 367 Einwohner.

Gemeinsam mit dem Stadtteil Eltmannshausen wird 1973 das 900. Jubiläum der Ersterwähnung gefeiert.

Am 02.01.2018 zählte Niddawitzhausen insgesamt 252 Einwohner. Zum aktuellen Ortsbeirat des Stadtteils Niddawitzhausen gelangen Sie hier.

Dorfentwicklungsprogramm:
In Eschwege findet in den 7 Stadtteilen seit 2013 das Förderprogramm Dorfentwicklung statt. Neben der Förderung von privaten Sanierungsmaßnahmen werden auch im öffentlichen Bereich Maßnahmen gefördert. Weitere Informationen über das Förderprogramm erhalten Sie hier: Informationen zum Dorfentwicklungsprogramm Niddawitzhausen - Kirche (fotografiert von W. Mengel)

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