Eheschließung

Drei Schritte zum siebten Ehehimmel 

So kommen Sie beim Standesamt Eschwege unter die Haube...

1. Schritt (Die Beschaffung der erforderlichen Unterlagen)
Wir freuen uns, dass Sie sich dazu entschlossen haben, in Eschwege "den Bund fürs Leben" zu Trauringe schließen. Wie für vieles im Leben, so sind leider auch für den Start ins Eheglück gewisse Formalitäten erforderlich. Der Eheschließung geht deren förmliche Anmeldung (entspricht dem früheren Aufgebotsverfahren) voraus. Bei der Anmeldung der Eheschließung wird insbesondere geprüft, ob evtl. gesetzliche Ehehindernisse bestehen, die dem Heiratswunsch entgegenstehen. Welche Urkunden und Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung benötigt werden, hängt vom Einzelfall ab. So muss z.B. die Auflösung von Vorehen nachgewiesen werden. Besitzt einer der Verlobten eine ausländische Staatsangehörigkeit, sind zumeist zusätzliche Dokumente (z.B. ein Ehefähigkeitszeugnis ) aus dem Heimatstaat notwendig bzw. muss das für den Standesamtsbezirk Eschwege zuständige Oberlandesgericht Frankfurt am Main hiervon Befreiung erteilen.  Erkundigen Sie sich deshalb bitte rechtzeitig beim Standesamt, welche individuellen Heiratspapiere Sie zur Anmeldung der Eheschließung mitbringen müssen!   Brautpaar

Welche Unterlagen Sie benötigen, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Nur in den Fällen, wenn Sie oder Ihr(e) Partner(in)

  • eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen,
  • nicht im Bundesgebiet geboren sind,
  • an Kindes Statt angenommen (adoptiert) wurden,
  • zum Personenkreis der Aussiedler, Spätaussiedler usw. gehören,
  • die letzte Ehe im Ausland geschlossen haben, oder eine Ehe im Ausland geschieden wurde,
  • bereits eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hatten,
  • gemeinsame Kinder im Ausland geboren haben,

sollte zumindest einer von Ihnen zur Auskunft persönlich bei uns vorsprechen. Sie erhalten dann eine umfassende Beratung, welche Unterlagen für Sie erforderlich sind und wie Sie diese beschaffen können. Wenn Sie verhindert sind, kann die Auskunft auch durch eine mit Ihren persönlichen Verhältnissen gut vertraute Person (Eltern, Geschwister usw.) eingeholt werden. Bereits vorhandene, auch ältere personenstandsrechtliche Dokumente und die Ausweise (bei ausländischen Verlobten: Reisepässe) beider Partner sollten nach Möglichkeit zum Auskunftsgespräch mitgebracht werden.

Wir bitten um Verständnis, dass bei der Vielzahl der Fallgestaltungen gerade mit Auslandsbezug keine Telefonberatung zu den Unterlagen, die Sie im Einzelfall benötigen, möglich ist.

Mit den erforderlichen Unterlagen können Sie Ihre Eheschließung förmlich anmelden. Die Eheschließung kann frühestens sechs Monate (gesetzliche Frist) vor dem gewünschten Heiratstermin beim Standesamt angemeldet werden. Beim Standesamt Eschwege ist die Anmeldung der Eheschließung möglich, wenn Sie oder Ihr(e) Partner(in) mit Haupt- oder Nebenwohnung in Eschwege gemeldet sind. Sofern Sie mehrere Wohnsitze haben, können Sie wählen, bei welchem Standesamt Sie ihre Eheschließung anmelden. Reservierungen von Eheschließungsterminen, ohne vorher mit allen erforderlichen Unterlagen die Anmeldung der Eheschließung vorgenommen zu haben, sind aus Gründen der Gleichbehandlung aller Bürger und aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.

2. Schritt (Die Anmeldung der Eheschließung) Herzen
Sobald Sie alle erforderlichen Urkunden und Dokumente besorgt haben, können Sie die Eheschließung anmelden. Für den Start in die Ehe sind erfahrungsgemäß die Monate Mai bis September am beliebtesten. Aber auch der Dezember, insbesondere die Weihnachtszeit, ist sehr begehrt. Entsprechend stark ist der Andrang der Paare beim Standesamt. Falls Sie in der "Hauptsaison" heiraten möchten, empfehlen wir Ihnen, die Eheschließung frühzeitig anzumelden (die Anmeldung hat sechs Monate Gültigkeit), damit wir Ihren Wunschtermin verbindlich reservieren können. In der übrigen Zeit ist es im Regelfall ausreichend, wenn Sie wenige Tage/Wochen vor dem geplanten Hochzeitstermin bei uns die Anmeldeformalitäten erledigen. Im Rahmen des Verfahrens werden Ihre Unterlagen geprüft und evtl. erforderliche Anträge und Erklärungen (z.B. auch zur gewünschten Namensführung in der Ehe ) aufgenommen. Dies erfordert etwas Zeit. 

In den Fällen (nicht abschließend aufgeführt!), wenn Sie oder Ihr(e) Partner(in)

  • eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen,
  • im Ausland geschieden wurden,
  • keinen gültigen ausländischen Reisepass besitzen,
  • ausländische Urkunden vorlegen,

usw. kann es sein, dass etwas mehr Zeit erforderlich ist.

3. Schritt (Ihr JA-Wort im Eschweger Rathaus)
Zu dem mit Ihnen bei der Anmeldung der Eheschließung vereinbarten Termin (Trautage: Montag bis Freitag, während der Dienstzeit) erwarten wir Sie dann im Trauzimmer (Rathaus, Stadthaus II, Zimmer 202). Mit der Terminbestätigung erhalten Sie von uns weitere Informationen über den Ablauf Ihrer Trauung. Beginnend mit der Ausnahmegenehmigung am Haupteingang parken zu dürfen ohne ein Knöllchen zu erhalten, bis zum kleinen Sektempfang nach der Trauung mit Ihren Trauzeugen und Gästen, Freunden und Bekannten. Ihre Heiratsurkunden und das Stammbuch der Familie erhalten Sie bereits unmittelbar nach der Trauung. Wenn gewünscht ist es auch möglich, den neuen Reisepass oder Personalausweis unmittelbar nach dem Ja-Wort vom Standesbeamten ausgehändigt zu bekommen, so dass Sie dann mit neuem Namen unbesorgt in die Flitterwochen starten können. 

In unserem Terminplaner erfahren Sie, ob Ihr Wunschtermin für Ihre Hochzeit noch frei ist...







weitere Infos:

Checkliste Heiratsdokumente
Personalausweis oder Reisepass

Sie benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Ausländische Mitbürger benötigen zudem einen gültigen Aufenthaltstitel z.B. Niederlassungserlaubnis im Reisepass. Eine von der Ausländerbehörde ausgestellte Duldungsbescheinigung allein reicht für Asylbewerber nicht aus.

Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde

Die Aufenthaltsbescheinigung wird Ihnen von der Meldebehörde (Einwohnermeldeamt) des Hauptwohnsitzes zum Zwecke der Eheschließung / der Begründung der Lebenspartnerschaft mit Angabe des Familienstandes, der Staatsangehörigkeit und der Wohnung ausgestellt. Die am Tage der polizeilichen Anmeldung erhaltene Anmeldebestätigung genügt nicht!

Sie benötigen zusätzlich die Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde Ihres Nebenwohnsitzes, wenn Sie die Anmeldung zur Eheschließung im Standesamt des Nebenwohnsitzes veranlassen (im Gegensatz zur Eheschließung ist die Begründung der Lebenspartnerschaft in Hessen an einem Nebenwohnsitz nicht möglich).

Abschrift aus dem Familienbuch

Eine neue beglaubigte Abschrift oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern oder der Vorehe (nicht älter als 6 Monate) wird Ihnen vom Standesamt ausgestellt (bitte nicht verwechseln mit dem Familienstammbuch, das die Eltern zu Hause aufbewahren).

Welches Standesamt führt das Familienbuch der Eltern oder der Vorehe ?

  • Seit dem 24. Februar 2007 hat sich die Zuständigkeit für die Ausstellung von Familienbuchabschriften und internationalen Heiratsurkunden geändert. Zuständig ist jetzt das Heiratsstandesamt, nicht mehr das Wohnsitzstandesamt. Da in Deutschland mehrere Millionen Familienbücher das Standesamt wechseln müssen, kann es einige Monate dauern bis wir bzw. das zuständige Heiratsstandesamt alle Familienbücher erhalten haben.  Die bisher bei uns verwahrten Familienbücher wurden alle an die nunmehr zuständigen Heiratsstandesämter abgegeben.
  • Wurde ein Familienbuch, nach Eheschließung im Ausland, auf Antrag angelegt, verbleibt es endgültig bei dem Standesamt, das es am 24.02.2007 führte. In der Regel dürfte dies das Wohnortstandesamt sein.

 

Bearbeitungsgebühren:  Die Abschrift aus dem Familienbuch ist gebührenpflichtig.
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Abstammungsurkunden

Die Abstammungsurkunde ist eine besondere Personenstandsurkunde zum Beweis des Tags und des Orts der Geburt sowie der Vor- und Familiennamen einer bestimmten Person. Aus einer Abstammungsurkunde ergeben sich darüber hinaus vor allem das Geschlecht und die Eltern des Kindes. Sie zeigt u.U. auch Veränderungen bei der Abstammung (z.B. eine Adoption) und beim Familiennamen des Kindes und seiner Eltern auf.

Die Abstammungsurkunde wird ebenso wie die Geburtsurkunde oder der Geburtsschein aus dem Geburtenbuch ausgestellt und ist beim Standesamt des Geburtsortes in Deutschland erhältlich.

Für eine Eheschließung / die Begründung einer Lebenspartnerschaft ist eine Abstammungsurkunde unbedingt erforderlich, eine Geburtsurkunde reicht nicht aus, wenn

  • der oder die ledige Verlobte in Deutschland geboren ist, aber nicht in einem Familienbuch seiner Eltern eingetragen ist, weil die Eltern vor 1958 im Bundesgebiet oder vor dem 3.10.1990 im Gebiet der ehemaligen DDR oder im Ausland heirateten und ein Familienbuch auf Antrag nicht angelegt wurde, oder
  • der oder die geschiedene oder verwitwete Verlobte in Deutschland geboren ist oder
  • der oder die an Kindes Statt angenommene (adoptierte) Verlobte in Deutschland geboren ist.
 Bearbeitungsgebühren: Die Abstammungsurkunde ist gebührenpflichtig.
 
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Nachweis über die Auflösung der Vorehe

Ein urkundlicher Nachweis über die Auflösung der letzten Ehe ist vorzulegen. In der Regel ist dies nicht das Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde des früheren Ehegatten, sondern eine neue beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe, wenn die Ehe nach dem 31.12.1957 in der Bundesrepublik Deutschland oder Berlin (West) geschlossen oder bei im Ausland geschlossenen Ehen ein Familienbuch auf Antrag angelegt wurde. In das beim Standesamt geführte Familienbuch werden Scheidung bzw. Tod eines Ehegatten von Amts wegen eingetragen.

Die Abschrift ist beim Heiratsstandesamt erhältlich. 

Hat die frühere Eheschließung vor dem 01.01.1958 oder in der ehemaligen DDR vor dem 03.10.1990 stattgefunden, besorgen sie sich bitte beim Standesamt der damaligen Eheschließung eine neu ausgestellte Heiratsurkunde mit Angaben über die Auflösung der Ehe.

Hat die Eheschließung im Ausland stattgefunden und wurde das Familienbuch auf Antrag angelegt, erhalten Sie die beglaubigte Abschrift bei dem Standesamt, das das Familienbuch am 24.2.2007 führte. In der Regel dürfte es das damalige Wohnortstandesamt sein.

 Bearbeitungsgebühren: Die Urkunde ist gebührenpflichtig.
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Nachweis akademischer Grade

 

Des weiteren benötigen Sie einen Nachweis über geführte akademische Grade, wenn diese eingetragen werden sollen (Promotions- oder Diplomurkunde bitte im Original vorlegen). Akademische Grade werden nur auf Wunsch in die Urkunden eingetragen. Bei im Ausland erworbenen akademischen Graden gelten Besonderheiten (z.B. Genehmigung durch das Innen- bzw. Kultusministerium). Einen Nachweis für Ihre Berufsbezeichnung  benötigen Sie nur dann, wenn ein besonderes Verfahren zur Führung der Bezeichnung berechtigt (z.B. Approbation, Meisterbrief usw.).

Abstammungsurkunde gemeinsamer Kinder

Die Abstammungsurkunde des gemeinsamen Kindes erhalten Sie bei dessen Geburtsstandesamt. In der Abstammungsurkunde müssen Sie beide als Eltern eingetragen sein.

 Bearbeitungsgebühren: Die Abstammungsurkunde ist gebührenpflichtig.
 
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Nachweis über die Auflösung einer Vorehe / vorherigen Lebenspartnerschaft

Ein urkundlicher Nachweis über die Auflösung der letzten Ehe ist vorzulegen. In der Regel ist dies nicht das Scheidungsurteil oder die Sterbeurkunde des früheren Ehegatten, sondern eine neue beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe, wenn die Ehe nach dem 31.12.1957 in der Bundesrepublik Deutschland oder Berlin (West) geschlossen oder bei im Ausland geschlossenen Ehen ein Familienbuch auf Antrag angelegt wurde. In das beim Standesamt geführte Familienbuch werden Scheidung bzw. Tod eines Ehegatten von Amts wegen eingetragen.

Die beglaubigte Abschrift ist beim Heiratsstandesamt erhältlich. 

Hat die frühere Eheschließung vor dem 01.01.1958 - oder in der ehemaligen DDR vor dem 03.10.1990 stattgefunden, besorgen sie sich bitte beim Standesamt der damaligen Eheschließung eine neu ausgestellte Heiratsurkunde mit Angabe der Auflösung der Ehe.

Hat die Eheschließung im Ausland stattgefunden und wurde das Familienbuch auf Antrag angelegt, erhalten Sie die beglaubigte Abschrift bei dem Standesamt, das das Familienbuch am 24.2.2007 führte. In der Regel dürfte es das damalige Wohnortstandesamt sein.

Waren Sie schon einmal verpartnert kann ein urkundlicher Nachweis über die Auflösung der letzten Lebenspartnerschaft nur dann beigebracht werden, wenn der Lebenspartner / die Lebenspartnerin verstorben ist. Ansonsten können Sie die Auflösung der letzten Lebenspartnerschaft nur durch einen entsprechenden Gerichtsbeschluss (ähnlich dem Scheidungsurteil) nachweisen.

 Bearbeitungsgebühren: Die benötigte Urkunde ist gebührenpflichtig.
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Vollmacht - Beitrittserklärung Eheschließung










Ansprechpartner:

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E-Mail Visitenkarte Telefon (0 56 51) 304-262 Fax (0 56 51) 3 14 12
E-Mail Visitenkarte Telefon (0 56 51) 304-261 Fax (0 56 51) 3 14 12
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Bitte beachten Sie:
Zur Zeit ist es nicht möglich, rechtsverbindliche Erklärungen (z.B. Stellen von Anträgen, Einlegen von Rechtsbehelfen oder Rechtsmitteln etc.) per E-Mail an die Stadtverwaltung zu übermitteln. Benutzen Sie bitte für solche Erklärungen ausnahmslos die Briefpost oder das Telefax.
Die Kreisstadt Eschwege eröffnet keinen Zugang für die elektronische Kommunikation im Sinne des § 3a HVwVfG.

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