Stadtumbau West

Programm „Stadtumbau in Hessen“

Als eine von drei Modellstädten in Hessen ist die Kreisstadt Eschwege im Jahr 2004 in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen worden. Seit 2008 bildet die Kreisstadt Eschwege mit den Umlandkommunen Bad Sooden-Allendorf, Berkatal, Meinhard, Meißner, Wanfried, Wehretal und Weißenborndie Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Mittleres Werratal, von denen aktuell noch Eschwege, Bad Sooden-Allendorf, Meißner, Wanfried und Wehretal am Programm „Stadtumbau in Hessen“ teilnehmen.

Ziel des Programms ist es, den Auswirkungen und Herausforderungen des  demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels zu begegnen und die städtebaulichen Strukturen - insbesondere in den Ortskernen und Innenstädten - nachhaltig an die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse anzupassen und als Wohn- , Arbeits- und Lebensstandort zu sichern.

Die Anpassung der technischen und sozialen Infrastruktur bildet einen weiteren wichtigen Baustein des Stadtumbaus. Um soziale und Gemeinbedarfseinrichtungen sowie kommunale Dienstleistungen auch unter den Bedingungen der Schrumpfung in Zukunft im ländlichen Raum nachhaltig anbieten zu können, bedarf es der regionalen Zusammenarbeit der einzelnen Kommunen. Daher unterstützt das Programm die Interkommunale Kooperation.

Die Handlungsfelder und Maßnahmen des Stadtumbaus in Eschwege leiten sich aus dem Integrierten Stadtumbaukonzept aus dem Jahre 2006/ 2007 sowie aus dem Regionalen Entwicklungskonzept Mittleres Werratal (2007) ab. Investive Maßnahmen werden im nach § 171 BauGB festgelegten Stadtumbaugebiet Eschwege umgesetzt. Konzeptionelle Arbeiten und interkommunale Maßnahmen sind dagegen nicht grundsätzlich auf Stadtumbaugebiete beschränkt.

 

Stadtumbaugebiet Eschwege

Das Stadtumbaugebiet hat eine Größe von ca. 59 ha. Es umfasst die gesamte Altstadt innerhalb des Grabenrings, die bebauten Teilbereiche Brückenhausens auf der Werrainsel inklusive der westlichen Kleingartenflächen, das Schlossgelände, das Postgebäude an der Reichensächser Straße sowie den Bereich westlich der zweiten Wiesengasse mit Stadthalle und Schwanenteich. Die wichtigsten Handlungsfelder im Stadtumbaugebiet sind die Nahtstelle der Verknüpfung von Altstadt und der Werra, der Schulberg, die Gestaltung des öffentlichen Raums und insbesondere die funktionale Stärkung von Wohnen und Arbeiten in der Altstadt. (Textauszug ISEK)

 

Kommunale Förderrichtlinie "Bauen im Bestand"

Im Stadtumbaugebiet können Fördermittel zur Bestandsverbesserung von Haus- und Wohnungseigentum beantragt werden.

Dadurch soll das Angebot an familienfreundlichem, energieeffizientem und barrierearmen Wohnraum gesteigert und die energetische und barrierearme Modernisierung von Gewerberäumen im Stadtumbaugebiet gefördert werden.

 

Downloads:

Karte des Stadtumbaugebiets

Kommunale Förderrichtlinie

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