Niederhone

Zahlreiche zum Teil bedeutende vor- und frühgeschichtliche Funde belegen die Bedeutung von Niederhone im Westen von Eschwege schon in sehr früher Zeit. Als Erzpriestersitz bildete der Ort den kirchlichen Mittelpunkt des Eschweger Beckens.

Das Steuerkataster von Niederhone aus dem Jahre 1787 liefert den ersten völligen Überblick über die vielfältigen Besitz- und Rechtsverhältnisse im Ort. In 109 Häusern wohnten 604 Menschen.

Nach 1806 erbaute der Ökonom Christian Gottfried Vaupel eine Windmühle auf dem Hauck.

Niederhone - Alte Muehle (fotografiert von W. Mengel) Außer der Wassermühle Rohmund existierte 1858 auch die Vaupelsche Windmühle auf dem Hauck noch.

Am 31.10.1875 waren die Eisenbahnstrecken Niederhone - Eschwege  und Niederhone – Bebra fertig gestellt, am 15.5.1876 die Strecke nach Friedland und am 15.5.1879 die Stecke nach Malsfeld. Daraufhin entwickelte sich der Bahnhof Niederhone zu einem wichtigen Verkehrs Knotenpunkt.

Seit dem 1.9.1906 versorgte das Elektrizitätswerk der Mühle Rohmund die Gemeinde mit Strom; in der weiteren Entwicklung wurden noch sechs Gemeinden der Umgebung an das Netz angeschlossen.

Niederhone - Eisenbahnbruecke (fotografiert von W. Mengel)Als zwecks Anlage des Eschweger Flugplatzes Grundfläche der Gemarkung Niederhone benötigt wurde, gemeindete man den Ort am 1.4.1936 nach Eschwege ein, nachdem schon seit dem 13.6.1935 das Amt des Bürgermeisters vom Eschweger Amtsträger übernommen worden war. In das Jahr 1936 fiel nicht nur das Bau des Flugplatzes, sondern auch die Auflösung der Domäne und die Umbenennung des Bahnhofs Niederhone in Eschwege – West.

1936/37 entstand an der Straße nach Albungen die Siedlung Strahlshausen mit vier Bauernhöfen, welche den Namen einer Wüstung des Mittelalters in unmittelbarer Nähe weiter trägt.

Nach Kriegsende strebte Niederhone eine Ausgemeindung an, aber es blieb bei der Zugehörigkeit zur Stadt Eschwege.

Das sogenannte Weidenhäuser Kreuz, die – fast – kreuzungsfreie Anbindung der B 249 an die B 27, wird am 9.12.1970 freigegeben.

Seit der Einweihung des neuen Stadtbahnhofes 2009 in Eschwege hat Niederhone eine Zugverbindung direkt im Ort. Der Bahnhof Eschwege – West wurde stillgelegt.

Niederhone zählte am 02.01.2018 insgesamt 1.401 Einwohner. Hier gelangen Sie zum aktuellen Ortsbeirat des Stadtteils Niederhone.
Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.niederhone.de

Niederhone - Kirche (fotografiert von W. Mengel)Dorfentwicklungsprogramm:
In Eschwege findet in den 7 Stadtteilen seit 2013 das Förderprogramm Dorfentwicklung statt. Neben der Förderung von privaten Sanierungsmaßnahmen werden auch im öffentlichen Bereich Maßnahmen gefördert. Weitere Informationen über das Förderprogramm erhalten Sie hier: Informationen zum Dorfentwicklungsprogramm

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