Bürgerbefragung 2013 - „Was wollen wir uns leisten?“

Im August 2013 erhielten 3.000 ausgewählte Bürgerinnen und Bürger einen Fragebogen zur Entwicklung des städtischen Haushaltes. Im Kern ging es darum, dass die Befragten angeben, welche städtischen Leistungen und Angebote Ihnen wichtig sind und welche Maßnahmen Sie zur Reduzierung der Ausgaben und zur Erhöhung der Einnahmen sinnvoll finden.
Zum Ausfüllen des Fragebogens, der gemeinsam mit der Universität Kassel entwickelt wurde, wurden von den Befragten rund 30 Minuten benötigt. Die politisch Verantwortlichen zu beraten und ihnen Mut zu machen, weitsichtige und vielleicht auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, darin lag die große Chance der Bürgerbefragung.

Die Kreisstadt Eschwege schreibt seit Jahren rote Zahlen. Der Haushalt 2013 sah ein Defizit von rund 3,9 Mio. Euro vor. Ende des Jahres 2013 werden sich die städtischen Schulden auf über 40 Mio. Euro belaufen. Zwar sind in der Vergangenheit schon viele Entscheidungen in Politik und Verwaltung getroffen worden, um die Defizite zu verringern, aber von einem ausgeglichenen Haushalt ist die Kreisstadt noch weit entfernt.

Es müssen also weiter die Ausgaben gesenkt und die Einnahmen erhöht werden, um die gesetzliche Vorgabe einzuhalten,  bis spätestens 2020 einen ausgeglichen Haushalt vorzulegen. Außerdem ist es nicht gerecht, im Übermaß Schulden aufzuhäufen, die dann von der nächsten und übernächsten Generation abzuzahlen sind.

Das Ergebnis wurde am 29.10.2013, ab 19:00 Uhr, im E-Werk, vorgestellt. Hierzu waren alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. 

Detaillierte Informationen über die Bürgerbefragung können Sie nachfolgend nachlesen:

 

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