ESCHWEGE. Sieben Mannschaften fanden sich am Sonntag im Eschenberg-Stadion in Rambach zum Seniorenturnier des SSV ein, um im System jeder gegen jeden den Turniersieger zu ermitteln. Neben Gastgeber Rambach waren die Palm Strikers, FSA, Hasselbach, Herleshausen/Nesselröden, Hopfelde/Hollstein und Großburschla am Start. Im Kampf um den Turniersieg wurden die Nerven der Zuschauer bis zur letzten Sekunde aufs Äußerste strapaziert, denn gleich drei Mannschaften hofften bis zum Abpfiff der letzten Partie zwischen der SG FSA und GW Großburschla noch auf das „große Geld“. Mit einem Sieg hätten sich die FSAer wie auch das Team aus der thüringischen Nachbarschaft auf den ersten Platz schießen können. Doch beim Abpfiff stand es 1:1, so dass die SG Herleshausen/Nesselröden der lachende Dritte war und mit zwei Punkten Vorsprung den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen konnte. Grundstein zum Sieg Den Grundstein für den späteren Gesamtsieg legten die Südringgauer mit ihrem knappen 1:0-Erfolg über die Friedschen in einer der letzten Partien. Damit egalisierten sie ihre Niederlage im Auftaktspiel gegen SG Hopfelde/Hollstein/Lusitania, nach der sie zunächst aus der Reihe der Favoriten auf den Sieg verschwunden waren. Doch die Spieler aus Herleshausen und Nesselröden ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, gewannen in der Folge bis auf eine Punkteteilung gegen Großburschla alle ihre Spiele und wurden nicht unverdient Turniersieger. Spannung um Rang 2 Spannend ging es im Rennen um Platz 2 zu, wo gleich drei Mannschaften elf Zähler auf ihrem Konto hatten. Großburschla (10:4 Tore) hatte die Nase vor FSA (7:2) und Rambach (5:2). Mit zehn Punkten auf Platz 5, Hopfelde/Hollstein, vor Hasselbach und den punktlosen Palm Strikers. • Tabelle: 1. H/N (13/8:4), 2. Großburschla (11/10:4), 3. FSA (11/7:2), 4. Rambach (11/5:3), 5. Hopfelde/Hollstein (10/6:3), 6. Hasselbach (3/2:11), 7. Palm Strikers (0/1:12). Lob für guten Rasen Nach der Siegerehrung konnte Bürgermeister Friedhelm Kerl, gleichzeitig auch Mitglied der Turnierleitung viel Lob für den Zustand der Rasenfläche einheimsen, das er postwendend an Matthias Heckmann weitergab, der für den Sportplatz verantwortlich ist und den Rasen in jeder freien Minute ehrenamtlich und meist alleine hegt und pflegt. (Dienstag, 27. Juli 2010)