Ein Jeske zu wenig
 

Eschwege. Ein überzeugend auftrumpfender Stabhochspringer Daniel Jeske vom SSC Bad Sooden-Allendorf sowie zwei ebenfalls gut aufgelegte Hürdenspezialisten, Joshua Redmond vom SSC Vellmar und Martin Schwerdfeger vom LV Wiesbaden sowie Hochspringer Robert Schwanzer von der LG Bensheim, die alle ihre Disziplinen gewannen, waren am Wochenende zu wenig, um die U18 Hessens im Länder-Verbändekampf mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen im Baunataler Parkstadion auf die Siegerstraße zu führen.
Hessen chancenlos
Die Jungen aus Hessen landeten mit 93 Punkten ebenfalls nur auf Platz 3 wie die Mädchen, die lediglich 79 Zähler sammeln konnten. In der Gesamtwertung siegte Baden-Württemberg mit 261,5 Punkten (MJB 126/WJB 135,5), knapp vor Nordrhein-Westfalen mit 257,5 Punkten (MJB 125/WJB 132,5) und den abgeschlagenen Hessen, die nach 17 Wettbewerben 172 Punkte (MJB 93/WJB 79) auf ihrem Konto hatten.
An 4,80 m knapp gescheitert
Seiner Favoritenrolle gerecht wurde im Stabhochsprung Daniel Jeske vom SSC Bad Sooden-Allendorf. Jüngst mit 4,74 m zum Hessenmeister gekürt, schwang er sich nach Problemen bei der Anfangshöhe von 4,40 m, jeweils im ersten Versuch über 4,50 m,  4,60 m und 4,70 m, um dann dreimal knapp an 4,80 m zu scheitern.
Knapp geschlagen
Im Diskuswerfen steigerte sich der Badestädter Lukas Langhanki nach 47,18 m im zweiten Versuch auf 47,52 m im fünften Durchgang und belegte knapp geschlagen Rang 4. Die Spitze dominierten mit Eduard Bill (NRW) und Patrick Genssle (BW) zwei Athleten, die mit 56,02 m und 53,64 m deutlich die 50-m-Grenze übertrafen. Außer der Wertung standen für Henrik Stöber, ebenfalls vom SSC BSA, 44,72 m zu Buche. Lukas Langhanki wurde zudem im Kugelstoßen eingesetzt, wo er mit 13,22 m Rang 7 belegte.
Platz 7 für Carina Heller
Bei der weiblichen B-Jugend vertrat Carina Heller vom SSC Bad Sooden-Allendorf die hessischen Farben im Speerwerfen und belegte am Ende mit 33,52 m Rang 7. (Dienstag, 27. Juli 2010)

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